FORMAT: Raiffeisen plant Börsengang von Gazprom-Tochter RosUkrEnergo

Die Raiffeisen Investment AG (RIAG) plant den Börsengang der Gashandelsgesellschaft RosUkrEnergo. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Die RosUkrEnergo handelt jährlich mit bis zu 60 Millionen Kubikmetern Erdgas, das von Turkmenistan via Russland in die Ukraine geliefert wird. RIAG-Vorstand Wolfgang Putschek gegenüber FORMAT: "Mittelfristig ist ein Börsengang der RosUkrEnergo an der London Stock Exchange geplant. Die entsprechenden Beschlüsse auf Eigentümerebene wurden bereits gefasst." Aktuell wird der Wert der RosUkrEnergo (Jahresumsatz: 2,5 Milliarden Euro; Gewinn: 750 Millionen Euro) auf etwa 2,5 Milliarden Euro geschätzt.

Die RosUkrEnergo GmbH mit Sitz in Zug wird laut FORMAT zu gleichen Teilen von den beiden in Wien domizilierten Holdinggesellschaften Centragas und Arosgas kontrolliert. Während Centragas zur Gänze im Raiffeisen-Besitz ist, gehört die Arosgas dem russischen Energieriesen Gazprom. RIAG-Vorstand Putschek zur künftigen Geschäftsentwicklung: "Die RosUkrEnergo wird ihren Gewinn reinvestieren und für den Kauf neuer Gasfelder in Rußland und die Errichtung von Pipelines verwenden."

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