FORMAT: Prinzhorn muß sein Grundstück öffnen

Thomas Prinzhorn, III. Nationalratspräsident und FPÖ-Grande, muß seinen Großgrundbesitz in Hinterbrühl (Niederösterreich) der Öffentlichkeit zugänglich machen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner neuesten Ausgabe unter Berufung auf das Landwirtschaftsministerium.

Hintergrund: Ein skurriler Rechtsstreit um abgesperrte Wanderwege. Prinzhorn hatte vor Jahren ein mehr als 67.000 Quadratmeter großes Gebiet am Hundskogel, einem beliebten Ausflugsgebiet, erworben. In der Folge errichtete er dort - nach eigenen Angaben zur Schafhaltung - eine Reihe von Einzäunungen. Die Konsequenz: Seither kann die Sittner-Warte am Hundskogel, Ziel vieler Wanderer, nicht mehr erreicht werden, weil die Wege dorthin mit Drahtzäunen versperrt sind.

Das Landwirtschaftsministerium verfügte nun, daß Prinzhorn die Zäunen binnen drei Monaten entfernen muß. Der III. Nationalratspräsident hat jedoch bereits zuvor angekündigt, notfalls bis zum Verwaltungs- und Verfassungsgerichtshof zu gehen.

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