FORMAT-Präsidenten-Umfrage: Nur VP-Pröll würde gegen SP-Fischer sicher siegen

Das der ÖVP nahestehende Meinungsforschungsinstitut Fessel-GfK hat in einer repräsentativen Umfrage (Name der Studie: Bundespräsidenten explorativ, Sample 1000) Anfang Juni erhoben, wie die drei möglichen ÖVP-Präsidentschaftskandidaten Benita Ferrero-Waldner, Waltraud Klasnic und Erwin Pröll gegen den mutmaßlichen SPÖ-Kandidaten Heinz Fischer abschneiden würden. Die Studie liegt FORMAT vor. Das Ergebnis: Nur Erwin Pröll gewinnt eine Zweier-Konfrontation mit 46 Prozent zu 35 Prozent ganz sicher gegen Heinz Fischer.

Außenministerin Benita Ferrero-Waldner und Fischer würden in einem Wahlduell praktisch gleichauf liegen: 43 Prozent zu 44 Prozent für Fischer.

Klasnic ohne Chance
Ohne Chance hingegen wäre die steirische VP-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic: Sie würde in der direkten Konfrontation gegen Fischer mit 33 Prozent der Wählerstimmen gegen 48 Prozent verlieren. Fessel-GfK Studienleiter in seiner schriftlichen Analyse der Umfrage: "Pröll kann die meisten ÖVP-Wähler von sich überzeugen und punktet auch bei einer Mehrheit der FPÖ-Präferenten und den Nichtdeklarierten, vor allem bei einem Drittel der SPÖ-Anhänger."

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