FORMAT: ÖBB-Privilegien kosten 347 Millionen pro Jahr

Die Privilegien des ÖBB-Dienstrechts verursachen laut Rechnungshofbericht horrende Mehrkosten in der Höhe von 347 Millionen Euro pro Jahr. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in der Nummer 35/03.

FORMAT zitiert aus dem RH-Rohbericht: "2001 verzeichneten die ÖBB 1,26 Millionen Krankenstandstage, die einen Personalaufwand in Höhe von 161,6 Millionen Euro verursachten. Im Durchschnitt waren 3.456 Bedienstete ständig durch Krankenstände abwesend. 75 Prozent der Fehlzeiten entfielen dabei auf ein Viertel der Bediensteten. In der Altersklasse ab dem 50. Lebensjahr nahmen die Krankenstandstage mit durchschnittlich 71,5 Kalendertagen sprunghaft zu."

Wie FORMAT weiter berichtet, lag die Anzahl der Krankenstände in den letzten drei Arbeitsjahren vor der Pensionierung gar bei 99 Tagen. Laut Rechnungshof steigen die Personalkosten weiterhin um 2,5 Prozent pro Jahr, obwohl das Unternehmen seit 1992 ein Viertel des Personals abgebaut hat.

Karrieren

CEO-Gagen: Die Top-Verdiener in Europas Konzernen

PRO-GE Bundesvorsitzender Rainer Wimmer

Politik

12-Stunden-Tag: Gewerkschaft geht in Kampfstellung

Signa-CEO René Benko

Wirtschaft

Kika/Leiner: keine Standort- oder Beschäftigungsgarantie