FORMAT deckt Missverständnis auf: Grasser
nicht unter besten Ministern der Euro-Zone

Finanzminister Karl-Heinz Grasser verweist seit dem 1. November 2006 in mehreren öffentlichen Auftritten auf einen Artikel in der Financial Times ("Who´s the fairest finance minister of them all?"), wonach er in im FT-Ranking unter den Top-Finanzministern der Eurozone gereiht ist. Das ist allerdings ein Missverständnis, wie das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe berichtet.

Ralph Atkins, der Autor der FT-Geschichte, erklärt gegenüber FORMAT: "Die Reihung der Minister erfolgte in alphabetischer Ordnung, daher steht Grasser in dieser Liste auf Platz eins." Zudem sei es in dem Ranking, bei dem Grasser mit drei Sternen versehen wurde, nicht darum gegangen, welcher Minister der beste in Europa sei, sondern, so Atkins, um den Stellenwert des jeweiligen Ministers in seiner Regierung. Und den hat Grasser, vor allem wegen seiner Nähe zu Kanzler Schüssel, definitiv. Atkins beschreibt daher Grasser auch als jemanden, der Dinge anpacken kann, "weil ihm der Kanzler zuhört: Grasser strotzt deswegen vor Selbstvertrauen, mit dem er bei den anderen Ministern in der Eurozone für Irritationen sorgt."

Im Artikel selbst, der rund um die Liste verfasst wurde und der auch die Fachkompetenzen der Minister und ihre ökonomischen Erfolge einordnet, ist übrigens von Grasser nicht die Rede. Autor Atkins: "Ich habe den österreichischen Finanzminister nicht erwähnt, weil die budgetpolitischen Indikatoren nicht für eine Top-Platzierung in puncto Leistung des Ministers ausreichen."

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen FORMAT!

Rauchverbot: ÖVP-Granden stemmen sich gegen Sebastian Kurz

Politik

Rauchverbot: ÖVP-Granden stemmen sich gegen Sebastian Kurz

Geld

Gewinnfreibetrag: Mit diesen Fonds senken Sie Ihre Steuer

Recht

Arbeiter und Angestellte: 10 Fragen und Antworten zur Gleichstellung