FORMAT: Konsortium übernimmt Mehrheit am Büromöbelhersteller Bene

Ein Konsortium unter Führung der Unternehmens Invest AG (UIAG) übernimmt 60 Prozent der Anteile am Büromöbelhersteller Bene. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Die Investorengruppe wird insgesamt 15 Millionen Euro via Kapitalerhöhung in den niederösterreichischen Möbelfabrikanten investieren. Der Deal wird laut FORMAT über eine Beteiligungsgesellschaft der UIAG abgewickelt, an der auch die Venture-Capital-Spezialisten Global Equity Partners (GEP) und Ex-Wienerberger-Chef Erhard Schaschl Anteile halten.

Ein entsprechender Vorvertrag wurde in der vergangenen Woche unterzeichnet. Das sogenannte Final Closing, also der endgültige Vertragsabschluß, ist für den 30. August terminisiert. UIAG-Chef Kurt Stiassny bestätigt gegenüber FORMAT: "Die endgültige Entscheidung wird Ende August fallen."

Die neuen Eigentumsverhältnisse bei Bene stehen laut FORMAT bereits fest. Die Bene-Privatstiftung als bisheriger Alleineigentümer zieht sich auf einen 40-Prozent-Anteil zurück. Die UIAG wird durchgerechnet 30 Prozent halten, die GEP knapp 20 Prozent. Erhard Schaschl: "Meine Privatstiftung wird rund zehn Prozent an Bene übernehmen."

Die Bene-Gruppe verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen weiteren Umsatzeinbruch von rund zehn Prozent auf 157 Millionen Euro. Die Fixkosten wurden in den vergangenen zwei Jahren etwa durch den Abbau von 150 Arbeitsplätzen um 17 Millionen Euro gesenkt. Firmenchef Manfred Bene rechnet für das Gesamtjahr 2004 mit einem Gruppenumsatz von etwa 185 Millionen Euro. Der Auftragseingang stieg im ersten Halbjahr um 27 Prozent. Die Gruppe beschäftigt derzeit 1.037 Mitarbeiter.

Noch mehr Infos finden Sie in der aktuellen Ausgabe von FORMAT!

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