FORMAT: Invaliditätspension zu Recht gewährt: Wegen frühem Tod kurze Pension

Österreich ist ein Land der Frühpensionisten. In den vergangenen Jahrzehnten sind die Menschen, die wegen Invalidität in Pension gegangen sind, dem Staat aber nicht länger auf der Tasche gelegen, als die, die eine "normale" Alterspension bezogen haben. Das hat Wifo-Pensionsexpertin Christine Mayrhuber herausgefunden. Sie hat alle Todesfälle von Invaliditätspensionisten von 1973 bis 2006 untersucht.

Die Männer aus dieser Gruppe sind mit durchschnittlich 68,9 Jahren verstorben, die Frauen mit 75,3. Das ist deutlich früher, als die Alterspensionisten, die mit 77,9 beziehungsweise 80,5 Jahren verstorben sind.

Obwohl die Invaliditätspensionisten früher in Pension gegangen sind, als die große Gruppe der Alterspensionisten, bezogen sie wegen früheren Todes nur über eine vergleichsweise kurze Zeit ihre Pension. Männliche Invaliditätspensionisten lebten 10,2 Jahre lang in Pension, weibliche 13,1 Jahre. "Normale" Pensionisten bezogen hingegen 11,6 Jahre (Männer) und 14,8 (Frauen) eine Pension.

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