FORMAT: Haider-Comeback bei Wahl-Absturz

"Ich lasse mir die FPÖ nicht von Schwächlingen ruinieren..." Bin schon weg - wieder da! Im neuen FORMAT sagt Jörg Haider: Falls die Blauen bei der Wahl abstürzen, will er an die Parteispitze zurück kehren! In seinen Augen sind die Freiheitlichen bei einem Ergebnis unterhalb von 15 Prozent gescheitert...

Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider will bei einem Scheitern der FPÖ bei der Nationalratswahl wieder an die FPÖ-Spitze zurückkehren. Sollte die FPÖ am 24. scheitern, so Haider, dann werde es eine "nicht unbedeutende Gruppe innerhalb der FPÖ geben, die einen Neubeginn zustande bringt" - und da werde er an führender Stelle mit dabei sein.

Gescheitert sei die FPÖ bei einem Ergebnis unterhalb von 15 Prozent. Dann sollte die FPÖ in Opposition gehen. Haider: "Dann würde nicht wirklich genügend Kraft dahinter stecken, um eine schwierige Regierungsarbeit zu leisten - und es kommen ja keine einfachen Jahre auf uns zu." Er halte aber immer noch ein Ergebnis von über 20 Prozent für möglich.

Heftige Kritik übt Haider an der zurückgetretenen FPÖ-Spitze. Riess-Passer, Westenthaler und Grasser hätten zu Unrecht das Handtuch geworfen. Haider: "Ich glaube, dass sich die Zurückgetreten bereits selbst genieren". Man laufe einer Partei der manche alles verdanken, nicht einfach davon. Die drei hätten die "verdammte Verpflichtung, auch wenn es hart und schwierig ist, die politische Mission zu erfüllen". Das Ende der FPÖ bedeute das aber nicht. Haider: "Die FPÖ ist eine Idee, die läßt man sich nicht von Schwächlingen kaputt machen."

Riess-Passer, Grasser und Westenthaler sollten zumindest jetzt "dem Mathias helfen, ein gutes Ergebnis zusammenzubringen. Auch die zurückgetretene Parteichefin. Man kann doch nicht wie Dirndl vom Tanz gehen."

Für das Scheitern der Koalition macht Haider Bundeskanzler Wolfgang Schüssel verantwortlich. Er hätte kein Recht gehabt wegen der Rücktritte die Koalition platzen zu lassen. Haiders einziger Fehler sei es gewesen zu glauben, "dass man zu Schüssel ein faires Verhältnis haben kann". Haider weiter: "Ich habe ihn aus der politischen Gruft herausgeholt, ihm die Chance gegeben als drittstärkster den Kanzler zu stellen. Trotzdem hat er mir gegenüber als Vertragspartner eine ganz böse Rolle gespielt. Das ist sicher eine große Enttäuschung, und daher ist das Kapitel Bundespolitik für mich erledigt."

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