FORMAT: Haftbefehl gegen Ex-Libro-Chef Rettberg!

Ex-Libro-Chef André Rettberg wird per Haftbefehl gesucht! Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner neuesten Ausgabe. Laut FORMAT hatte Rettberg einen telefonisch vereinbarten Verhörtermin der niederösterreichischen Kriminalabteilung platzen lassen. Laut den von FORMAT zitierten Ermittlern habe er sich zum Zeitpunkt des Anrufes im Großraum München aufgehalten. Seither sei Rettberg weder für die Ermittler noch für enge Vertraute erreichbar.

Hinweisen zufolge hält sich der gebürtige Holländer Rettberg in seinem Geburtsland auf. Dies erklärte Falko Müller-Tyl, Geschäftspartner Rettbergs beim Frauendrink "very", gegenüber FORMAT. Rettberg habe dort beruflich zu tun, er sei auf der Suche nach Investoren für very.

Rettbergs Anwalt in strafrechtlichen Fragen, Elmar Kresbach, sagte gegenüber FORMAT, dass Holland keine Staatsbürger an andere Länder ausliefere. Wenn sich Rettberg in Holland aufhalte, sei das aber reiner Zufall. Die Kripo Niederösterreich sieht das anders. Es gebe aufgrund einer neuen Gesetzeslage bereits Fälle, bei denen Holländer von Holland ausgeliefert worden seien.

FORMAT berichtet weiter, dass der Verdacht besteht, André Rettberg, für den die Unschuldsvermitung gilt, könnte 4,8 Millionen Euro aus dem Libro-Einstieg der Telekom Austria im Jahr 1999 versteckt haben. Rettberg hatte damals insgesamt 13,8 Millionen Euro verdient, erklärte aber bisher, diesen Betrag in Libro-Aktien investiert zu haben und bei der Libro-Pleite alles verloren zu haben. Nach ursprünglichen Vermutungen der Ermittler, die 4,8 Millionen Euro seien ins Ausland verbracht worden, wird nach dem Geld nun in Österreich gesucht, berichtet FORMAT.

Die ganze Story lesen Sie in der neuesten Ausgabe von FORMAT!

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