FORMAT: Gerichtlicher Vorhabensbericht
in der Affäre Hypo Alpe Adria fertig gestellt

In der Affäre rund um die Spekulationsgeschäfte der Hypo Alpe-Adria Bank aus dem Jahr 2004 hat die Staatsanwaltschaft Klagenfurt ihren Vorhabensbericht fertig gestellt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

"Der Vorhabensbericht ist fertig und liegt bei der Oberstaatsanwaltschaft Graz", bestätigt die für die Causa zuständige Staatsanwältin Carmen Riesinger gegenüber FORMAT. Konkret laufen seit mehr als eineinhalb Jahren gerichtliche Vorerhebungen gegen das Hypo-Vorstandstriumvirat des Jahres 2004 - Wolfgang Kulterer, Günter Striedinger und Thomas Morgl -wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation. Zudem wird gegen den Ex-Treasury-Chef der Hypo Alpe-Adria, Christian Rauscher, wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Dass gegen alle vier Verdächtigen - für sie gilt die Unschuldsvermutung - Anklage erhoben wird, will Riesinger gegenüber FORMAT weder bestätigen noch dementieren.

Der Vorhabensbericht stellt eine Vorstufe zur Anklageschrift dar und wird derzeit vom leitenden Oberstaatsanwalt Karl Gasser unter der Aktenzahl OStA 535/06h geprüft. Gasser: "Ich will den Vorhabensbericht noch im Dezember an das Justizministerium weiterleiten." Ob es dann zur Anklageerhebung kommt, wird SPÖ-Justizministerin Maria Berger im neuen Jahr entscheiden.

Die gesamte Story finden Sie im aktuellen FORMAT 50/07!

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