FORMAT: Gerhard Berger verkauft Teile seines Transport-Unternehmens

Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger verkauft das im Tiroler Radfeld gelegene, 42.000 Quadratmeter große Firmengrundstück der von seinem Vater gegründeten Johann Berger Transport- und Kraftfahrzeugreperaturgesellschaft an die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, sowie Firmenteile, darunter eine LKW-Werkstatt, eine Aufliegerwerkstatt und eine Tankstelle, an die Spedition Karl Augustin. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Sowohl Gerhard Bergers Transport-Geschäftsführer David Gulda, als auch Karl Augustin erklärten gegenüber dem FORMAT, man stehe in Endverhandlungen, es spieße sich nur noch an Kleinigkeiten. Augustin rechnet mit einem Abschluss binnen 14 Tagen.

Gulda betonte gegenüber FORMAT, dass die Kerngeschäfte, das Transportunternehmen und die Berger Fahrzeugtechnik, erhalten blieben. Auch die Volvo-Werkstätte am Stammsitz in Wörgl werde nicht verkauft. Das Unternehmen, so Gulda, sei drauf und dran, nach 1,9 Millionen Euro prognostiziertem Jahresverlust heuer den Turnaround zu schaffen. Der Erlös aus den Verkäufen werde zur Schuldentilgung verwendet.

Ein Verhandlungsteilnehmer erklärte allerdings gegenüber FORMAT, Berger wolle auch die verbleibenden Unternehmensteile abstoßen, Augustin sei daran aber nicht interessiert gewesen.

Die RLB OÖ wird das Berger-Grundstück nun an Karl Augustin vermieten. Die Transportfirma Berger hat sich im Kaufvertrag das Recht ausbedungen, vorübergehend als Mieter einer reduzierter Fläche zu bleiben. "Danach könnte die Spedition von einem anderen Standort aus weiter betrieben werden", erklärte Gulda gegenüber FORMAT.

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