FORMAT: Für Schüssel ist Grasser Koalitionsbedingung

Für Wolfgang Schüssel, ÖVP-Chef und Kanzlerkandidat, ist das Immer-noch-FPÖ-Mitglied Karl-Heinz Grasser als Finanzminister eine Koalitionsbedingung. Im neuen FORMAT erklärt Schüssel: "Mein Angebot steht, ganz gleich, was ein politische Konkurrent dazu sagt."

Schüssel skizziert im FORMAT-Interview seine Bedingungen für eine künftige Koalitionsregierung. Dass ein möglicher Koalitionspartner damit vielleicht keine Freude haben könnte, "verstehe ich schon, ist aber nicht mein Problem."

Offen spricht sich Schüssel auch für Verhandlungen mit den Grünen nach den Wahlen aus, sollte eine Mehrheit vorhanden sein. Schüssel: Format: "Warum soll man nicht ausloten, inwieweit eine Gemeinsamkeit gehen kann? Das ist eine Einladung, im Falle des Falles zu testen und zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll und möglich ist."

Gleichzeitig warnt Schüssel SPÖ und Grüne auch davor, Verhandlungen vorzugreifen. "Wenn die Sozialdemokraten mit uns regieren wollen, wissen sie auch, dass es nicht sehr schlau ist ununterbrochen Latten und unerfüllbare Forderungen aufzustellen, die ja spätestens am Tag nach der Wahl dahinwelken wie eine abgeblühte Blume. Die Grünen werden sich auch überlegen müssen ob es gescheit ist nicht einmal mit uns reden zu wollen. Manche wollen es ja, aber die offizielle Führung ist da skeptischer."

Das komplette Interview und alle weiteren Infos zum sich dem Ende zuneigenden Wahlkampf finden Sie im neuen FORMAT!

Uhren

Luxusuhren 2017: Sonne, Mond und Sterne

Wirtschaft

Aus Habgier: Mörderischer Trade gegen Borussia Dortmund

Stefan Kreuzkamp, Anlagechef der Deutsche-Bank-Fondsgesellschaft Deutsche Asset Management

Geld

„Aktienkurse sind kurzfristig überreizt“