FORMAT: Franz Struzl will nach Voest-Rücktritt wieder Managerjob

In einem Interview mit dem Magazin FORMAT sagt der scheidende Voest-Chef Franz Struzl, wieder eine Position im Management eines Unternehmens anzustreben: "Ich denke nach dem 1. April 2004 an einen Job in der Industrie, am liebsten in Österreich."

Struzl, 61, tritt nach der im Sommer aufgeflogenen Insideraffäre um ein Aktiengeschäft per 31. März 2004 bei der Voest zurück, denkt aber nicht an Rente. "Für drei bis fünf Jahre" wolle er danach noch einmal in einem Vorstand oder einer Geschäftsführung tätig werden. Angebote gibt es laut Struzl bereits: "Es kommt einiges herein, Leute rufen mich an. Aber es ist nichts Konkretes entschieden."

Von einem Großkonzern in eine kleinere Firma zu wechseln, sei für ihn kein Problem, sagt Struzl: "Größe ist nicht wichtig, sondern die Herausforderung. Ich will nichts verwalten." Einen Beraterjob wolle er allerdings nicht: "Ich brauche die Identifikation mit einer Firma und den Umgang mit Mitarbeitern."

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