FORMAT: FP-Klubchef Westenthaler attackiert Stadler

In einem Interview mit der neuesten Ausgabe des Nachrichtenmagazins FORMAT übt FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler heftige Kritik an seinem Parteifreund FPÖ-Volksanwalt Ewald Stadler. Stadler gilt als zentraler Organisator einer Unterschriftenaktion für die Abhaltung eines blauen Sonderparteitages.

Westenthaler zu FORMAT: "Er sollte sich überlegen, ob er jetzt auch noch Volksanwalt bleiben kann und will, zumal ihn für diese Position ja Susanne Riess-Passer vorgeschlagen hat." Der Klubobmann weiter: Stadler genieße "Ansehen und Privilegien dieses Jobs und sollte jetzt ernsthaft darüber nachdenken, ob er angesichts des Bruchs mit der Parteichefin diese Position nach wie vor ausüben kann."

Sollten Riess-Passer und die FP-Minister kommende Woche zurücktreten, geht Westenthaler von Neuwahlen im Jänner 2003 aus: "Ein Kollektivrücktritt des Regierungsteams hätte Neuwahlen im Jänner zur Folge."

Stadler zahlt nicht in Sozialfonds ein
Wie FORMAT berichtet, zahlt der Vizechef der Niederösterreichischen FPÖ, Ewald Stadler, nicht in den Sozialfonds der Partei ein. Jeder FPÖ-Politiker, der über 66.000 Schilling pro Monat verdient, muß laut Parteitagsbeschluß in den Fonds einzahlen, mit dem hilfsbedürftige Personen unterstützt werden.

Stadler, der als Volksanwalt rund 160.000 Schilling (11.600 Euro) verdient, gegenüber FORMAT: "Das liegt einfach daran, dass die Volksanwaltschaft in den entsprechenden Parteitagsbeschluß nicht genannt ist." Er leiste jedoch freiwillige Beiträge an die niederösterreichische FPÖ-Landesgruppe. Stadler: "Die ist ja finanziell notleidend."

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Peter Pelinka

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