FORMAT: Ex-Billa-Manager Ernst Schütz nach Hausdurchsuchungen verhaftet

Der ehemalige Chef der Rewe-Diskontschiene Penny, Ernst Schütz, 48, sitzt nach einer Anzeige der Rewe Austria bei der Staatsanwaltschaft Wr. Neustadt wegen Verdachtes auf Untreue in Untersuchungshaft. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Schütz wird vorgeworfen, gemeinsam mit einem Partner überteuerte Werbeartikel für Penny erworben zu haben und sich die so lukrierten Gewinne mit diesem geteilt zu haben. Laut dem Ermittlungsstand der Wirtschaftsgruppe des Landeskriminalamtes Niederösterreich läge der Schaden bei rund 3,4 Millionen Euro.

Bei Hausdurchsuchungen bei Schütz und seinem Partner waren siebzig Sparbücher im Gesamtwert von zwei Millionen Euro, sowie Goldbarren, Bargeld und eine Münzensammlung sicher gestellt worden. Für Schütz und seinen Partner gilt die Unschuldsvermutung.

Der Rechtsanwalt von Schütz, Gerald E. Gmoser, wies die Vorwürfe gegenüber FORMAT zurück. "Es gibt keine plausiblen Hinweise darauf, dass für Rewe ein Schaden entstanden ist. Die Werbeartikel waren deshalb teurer, weil sie von besonders hoher Qualität waren. Schütz war Jahrelang bei Rewe in hoher Position tätig und hatte angesichts von 6- bis 7-Tage-Wochen keine Zeit, sein Geld auszugeben. Deshalb ist er zu Vermögen gekommen."

Corinna Tinkler, Sprecherin der Rewe Group Austria, sagte gegenüber FORMAT, dass "Rewe von Anfang an eng mit den Behörden kooperiert habe und um lückenlose Aufklärung bemüht ist". Man wolle vor allem verhindern, dass es in Zukunft zu solchen Fällen kommen könne.

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