FORMAT: Ermittlung in Insider-Affäre um börsennotierte Brau Union weitet sich aus

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Wien und Finanzmarktaufsicht (FMA) rund um mutmaßlichen und millionenschweren Insiderhandel im Umfeld der Übernahme der börsenotierten Brau Union weitet sich aus. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Neben den bisher 19 Verdächtigten, die seit der Vorwoche von der FMA im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wien verhört werden, kommt es nun auch zu zeugenschaftlichen Einvernahmen von Spitzenvertretern der ehemaligen Brau Union-Eigentümerfamilien - darunter auch der noch amtiererende Heineken-Vorstand und Brau-Union-Boss Karl Büche.

Die Befragungen richten sich laut FORMAT besonders auf die sechs Monate vor der Bekanntgabe des Heineken-Deals am 2. Mai 2003. Der böse Vorwurf: Obwohl der Verkauf an einen Auslandspartner öffentlich dementiert wurde, gab es unter den Brau-Union-Familien durchaus entsprechende Beschlüsse.

Der scheidende Brau Union-Chef Karl Büche weist die neuen Vorwürfe gegenüber FORMAT zurück:"Ich habe alle Regeln peinlichst genau eingehalten und weder mit Aktien gedealt noch Insideriformationen weitergegeben. Ich bin entsetzt darüber, daß Informationen aus der Finanzmarktaufsicht überhaupt an die Öffentlichkeit gelangt sind."

Die gesamte Story zur Brau-Union-Affäre finden Sie im aktuellen FORMAT!

 

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