FORMAT: Die ÖGB-Betriebsräte fordern Pensionsverzicht vom ÖGB-Präsidium!

Der Zentralbetriebsrat des Österreichischen Gewerkschaftsbunds (ÖGB) wird Mitte Jänner ein umfassendes Maßnahmenpaket zur internen Pensionsreform präsentieren. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Die Betriebsräte fordern darin von ihren Spitzenfunktionären den Verzicht auf Pensionsprivilegien. Laut ÖGB-Pensionszuschuss-Ordnung wird langdienenden Mitarbeitern bis zu 80 Prozent des Letztbezugs als Pension garantiert. Konkret sollen laut FORMAT Präsidiumsmitglieder - darunter ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch, Metaller-Boss Rudolf Nürnberger und der Chef der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Wolfgang Katzian - zur Gänze auf Pensionszuschüsse verzichten. Weiters soll Mitgliedern der zweiten und dritten ÖGB-Führungsebene ein Solidaritätsbeitrag abverlangt werden.

GPA-Betriebsrat Ernst Mieser, der den Reformvorschlag maßgeblich ausgearbeitet hat, bestätigt gegenüber FORMAT: "Das ist ein vertretbares Konzept, wo Besserverdiener im ÖGB höhere Beiträge zur Sicherung der Gewerkschaftsbewegung leisten. Mitarbeiter mit geringem Einkommen sind durch unseren Vorschlag am aller wenigsten betroffen."

Die steigenden Personalaufwendungen inklusive Pensionzuschüssen stellen eine erhebliche Belastung für den ÖGB dar. In der Teilgewerkschaft GPA mit rund 360 Mitarbeiter wurden daher bereits Personalabbaupläne gewälzt. Mieser: "Zehn Prozent der Belegschaft sind betroffen." Auch GPA-Geschäftsführerin Dwora Stein bestätigt gegenüber FORMAT eine "bis Ende 2008 vorgesehene Anpassung des Personalstandes."

Die gesamte Story lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von FORMAT!

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