FORMAT: Das Refco-Kreditlimit der Bawag betrug schon 2001 463,3 Millionen Euro

Laut Aufsichtsratsprotokollen hat die Bawag dem nun insolventen US-Wertpapierhaus Refco bereits vor vier Jahren ein Kreditlimit von maximal 463,6 Millionen Euro gewährt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe.

Laut einem FORMAT exklusiv vorliegenden Protokoll des Bawag-Aufsichtsrates, datiert mit 29. November 2001, betrugen die Kredite damals 176,7 Millionen Euro. Das vom Aufsichtsrat dem Vorstand genehmigte Kreditlimit belief sich aber schon damals auf insgesamt 463,3 Millionen Euro. FORMAT zitiert einen Bawag-Aufsichtsrat mit den Worten: "Dieses Vorstandslimit wurde in den vergangenen Jahren mehrfach erhöht." Dabei soll sogar einige Male die Marke von 500 Millionen Euro überschritten worden sein.

Wie FORMAT weiter berichtet, hat die Gewerkschaftsbank auch nie einen Unterschied zwischen Krediten an die Refco-Gruppe und der Refco Group Holding Inc. des nun unter Betrugsverdacht stehenden Ex-Refco-Chefs Phillip Bennet gemacht. Das Aufsichtsratsprotokoll vermerkt etwa den "Antrag der Refco Gruppe" auf "Verpfändung von Anteilen in Höhe von zehn Prozent seitens der Refco Group Holding Inc. an der Refco Group Ltd., LLC, in New York."

Lesen Sie die ganze Story im aktuellen FORMAT!

Stil

After Work: Österreichs 12 beste Bars

Schauspieler Peter Simonischek

Stil

Peter Simonischek - Sprechen Sie Wirtschaft?

Auto & Mobilität

Rolls-Royce Phantom: Testfahrt im besten Auto der Welt