FORMAT: Broukal wird nicht SP-Kommunikationschef

Der ehemalige Zeit im Bild-Moderator Josef Broukal wird definitiv keine Funktion in der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle übernehmen. Das berichtet das neue Nachrichtenmagazin FORMAT.

Einige SP-Landesorganisationen hatten sich in den vergangenen Wochen dafür ausgesprochen, dass der TV-Star zum offiziellen Kommunikationschef und Sprachrohr der Oppositionspartei aufsteigen soll. Nach einem Gespräch mit SP-Chef Alfred Gusenbauer am Dienstag ist diese Lösung aber vom Tisch.

Broukal wird die Partei in Kommunikationsfragen zwar beraten und beim Aufbau einer neuen Kommunikationsplattform unterstützen, er werde aber kein Büro in der Bundesgeschäftsstelle beziehen, keinen offiziellen Titel bekommen und "definitiv nicht Parteiangestellter werden", so Broukal gegenüber FORMAT. Die Sprecherfunktion wird weiterhin die Bundesgeschäftsführerin Doris Bures innehaben. Gusenbauer hat sich damit gegen parteiinterne Kritiker durchgesetzt, die genau das verhindern wollten.

Der SPÖ-Nationalratsabgeordnete Broukal wird nun beim Wiener Privatsender ATV eine eigene wöchentliche Talkshow nach dem Vorbild des ARD-Stars Alfred Biolek starten. Die Verträge dafür sind, so Broukal unter Dach und Fach. Broukal: "Mit einem oder mehreren Gästen werde ich das Wochengeschehen Revue passieren lassen." Bereits zum ATV-Neustart Ende Mai wird Broukal auf den Bildschirm zurückkehren.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT!

US-Präsident Donald Trump zieht den Gesetzesvorschlag zur Abschaffung von Obamacare (AHCA) zurück.

Politik

US-Gesundheitsreform: Trump scheitert, Obamacare bleibt

Novomatic CEO und Casinos Austria AG Vorstand Harald Neumann

Wirtschaft

Novomatic-CEO Neumann: "Casinos Austria auf Österreich fokussieren"

Kommentar
Hannes Androsch, 76, wurde vom Kanzler beschieden, er würde auf einem Parteitag keine zehn Stimmen bekommen. Ein Irrtum.

Standpunkte

China: Mit Hochtechnologie und Innovation zur Supermacht