FORMAT: Bawag übernimmt Stiefelkönig

Das Grazer Schuhhaus ist im Besitz der Familien Herzl und Steinlechner. Zu diesem gehören u.a. Delka und Turbo-Schuh. Einem Umsatz von 133 Millionen Euro stehen 84 Millionen Euro Verbindlichkeiten gegenüber. Am 31. Juli läuft die überlebenswichtige Weiterfinanzierungsgarantie des Hauptgläubigers Bawag über 82 Millionen Euro aus. Bis dahin wird die Bank ihre Forderungen in Beteiligungen zwischen 75 und 100 Prozent am Stiefelkönig-Konzern umwandeln.

Stiefelkönig-Aufsichtsrat Erhard Grossnigg: "Das ist geplant, aber noch nicht unterschrieben". Grossnigg, der vor einem Jahr von der Bawag bei Stiefelkönig als Troubleshooter eingesetzt wurde: "In Wahrheit hat das Sanierungsprogamm deshalb nicht gegriffen, weil die Familie sich nicht raus hält".

Dieses Problem ist der Paradesanierer nun auch los. Das letzte Familienmitglied Alexander Herzl hat den Vorstandsvorsitz vorige Woche zurückgelegt. Nun geht auch Vorstand Erich Schneider. Die Kreditversicherer wollen das Risiko Stiefelkönig nicht mehr in Deckung nehmen.

Georg Frischmann, Leiter Private Banking Hypo Tirol Bank

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