FORMAT: Bawag PSK fordert 350 Millionen Euro Schadenersatz von Wolfgang Flöttl

Die Bawag-PSK fordert von Wolfgang Flöttl rund 350 Millionen Euro Schadenersatz. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Die Forderungen werden in einer insgesamt 23 Seiten starken Schadenersatzklage gegen Wolfgang Flöttl, die FORMAT exklusiv vorliegt, dokumentiert.

"Der Schaden allein aus den Uni-Bonds beträgt rund 350 Millionen Euro. Für diesen Schaden haften Wolfgang Flöttl (und Helmut Elsner) der klagenden Partei zu ungeteilter Hand", heißt es in der von der Rechtsanwaltskanzlei Fellner Wratzfeld & Partner verfaßten Klagsschrift.

Aus Kostengründen wurde der offizielle Streitwert laut FORMAT vorerst mit zehn Millionen Euro fixiert. Dafür muß die Bawag-PSK exakt 148.888,24 Euro Gerichtsgebühren zahlen. Weil die Gebührenhöhe mit dem Streitwert steigt, wird die Bawag den Betrag erst zu einem späteren Zeitpunkt auf 350 Millionen Euro erhöhen.

Außerdem wird Wolfgang Flöttl - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - in der Klage laut FORMAT die Veruntreuung von Bawag-Vermögen vorgeworfen: "Flöttl hat aus den von der Bawag anvertrauten Vermögensgegenständen einen Betrag von insgesamt 20 Millionen Euro entnommen, einen Teil davon im Wert von 7,8 Millionen Euro erst am 20. Dezember 2000 - somit knapp zwei Wochen nach dem Datum des Schuldanerkenntnisses durch Flöttl, in dem dieser einen angeblichen ‘Totalverlust’ der ihm anvertrauten Gelder eingesteht." Eine vollständige Erklärung für die gesamte Geldentnahme blieb Flöttl selbst der Wirtschaftspolizei bis dato schuldig.

Lesen Sie die ganze Story im aktuellen FORMAT!

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