FORMAT: Back-Konzern Anker verlässt seinen Traditions-Standort in Favoriten!

Der Back-Konzern Anker verlässt den Traditions-Standort in Favoriten, sucht mit Hilfe der Stadt Wien ein neues Grundstück und will bis zu 50 Millionen Euro in eine neue Fabrik investieren. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Anker-Chef Peter Ostendorf sagte gegenüber dem Magazin, dass ihm die Gemeinde bereits mehrerer Grundstücke angeboten habe. Zur Diskussion steht laut FORMAT auch eine Absiedlung nach Niederösterreich, wobei den Anker-Mitarbeitern allerdings ein Abfertigungsanspruch entstehen würde.

Grund für den Umzug des Backkonzerns sind laut FORMAT Probleme mit dem denkmalgeschützten Bau in der Wiener Absberggasse. So müsse Anker dort auf acht Ebenen produzieren, während moderne Back-Fabriken aus Gründen der Effizienz auf nur einer Ebene arbeiten.

Laut FORMAT wurde die 70.000 Quadratmeter große bisherige Anker-Liegenschaft in die Anker Snack & Coffee Liegenschaftsverwaltungs GmbH (ASC) ausgegliedert. Die ASC ging nun um 22 Millionen Euro, die Summe, mit der die Immobilie mit Hypotheken belastet war, an ein Konsortium, bestehend aus den Anker-Gläubigerbanken. BA-CA, RZB, Erste Bank, Oberbank und Bawag sind an der ASC jeweils im Ausmaß ihrer bisherigen Forderungen an Anker beteiligt.

FORMAT berichtet weiters dass Anker im Geschäftsjahr 2005 eine leichte Umsatzsteigerung auf 122 Millionen Euro erzielt hat. Das Eigenkapital liege bei acht Prozent, das operative Ergebnis sei positiv, die Bankverbindlichkeiten beliefen sich nach Verkauf der Liegenschaft auf nur noch eine Million Euro.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen FORMAT!

Wirtschaft

Die 6 Fakten zum Ölpreis nach dem OPEC-Treffen

Digital

IT-Sicherheit: Österreichs Unternehmen hinken hinterher

Kommentar
trend Chefredakteur Andreas Lampl

Standpunkte

Andreas Lampl: Der Lockruf des Geldes