FORMAT berichtet: AUA-Berater Directure legt 1. unverbindlichen Zwischenbericht vor

Das von der AUA mit einer Analyse der Vorstandsstrukturen beauftragte Beratungsunternehmen Directure lieferte in einem Sitzungszimmer der ÖIAG einen ersten unverbindlichen Zwischenbericht ab. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Ein Directure-Team hatte zuvor rund vierzig Interviews mit AUA-Mitarbeitern geführt.

Der dänische Directure-Geschäftsführer Frederik Lacoppidan berichtete gemeinsam mit zwei Directure-Beratern vor dem von der AUA für Reformen im Vorstand eingerichteten "Strukturausschuss", schreibt FORMAT. Stimmberechtigten Ausschussmitglieder seien die AUA-Aufseher Peter Michaelis, Rainer Wieltsch, Herbert Koch, Alfred Junghans und Wolfgang Hable. Als Gäste seien weitere AUA-Aufsichtsräte anwesend gewesen. Die Vorstände Ötsch und Kleibl seien selbst keine Ausschussmitglieder, so das Magazin.

Laut einem von FORMAT zitierten, ungenannt bleiben wollenden Eigentümervertreter ortete Lacoppidan eine zu starke Aufsplitterung der Kompetenzen und unzureichende Verantwortungszuteilungen im Vorstand. Auch auf der zweiten Führungsebene gebe es demnach Probleme, in diesem Zusammenhang habe Lacoppidan jedoch darauf verwiesen, dass dies nicht Teil des Prüfauftrages sei.

Als Beispiel wurde bei der Sitzung des Strukturausschusses die Aufsplitterung der Flugabwicklung diskutiert, schreibt FORMAT. Kleibl sei für die Technik zuständig, Alfred Ötsch zeichne für den Flugbetrieb verantwortlich und Alfred Burger habe das Ground Handling dirigiert. Besonders die Kombination der Ressorts Finanzen und Technik wurde als schwierig erachtet.

Lacoppidan selbst wollte sich auf FORMAT-Anfrage zu keinem Aspekt seines Zwischenberichtes äußern: "Wir sprechen grundsätzlich nie über unsere Aufträge."

Nach der Sitzung sei noch nichts fix, schreibt FORMAT weiter. Ein künftiger Dreier- oder Vierer-Vorstand würden damit aber wahrscheinlicher. So sei ein eigener Vorstand für ein Ressort "Operations" denkbar. Der oder die Neue(n) sollen dann Luftfahrtprofi(s) sein. Derzeit gibt es keinen gelernten Airliner im AUA-Cockpit.

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