FORMAT: Anlegervertreter Rasinger gerät in den Strudel um die Meinl European Land

Auch Kleinanlegerschützer Wilhelm Rasinger gerät nun in den Strudel um die MEL. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Dem Magazin liegen Informationen vor, denen zufolge entweder Rasinger persönlich oder dessen privater Interessensverband für Kleinanleger IVA über ein Treuhandkonto Zahlungen von Seiten der Meinl Bank erhalten haben.

Mit dem Sachverhalt konfrontiert, bestätigte Rasinger die Eingänge, betonte aber, dass sie keinen Einfluss auf seine Gangart gegenüber Meinl Bank und MEL hätten: "Das ist sicher heikel", zitiert FORMAT Rasinger. "Aber es sind keine privaten Einkünfte. Ich habe einen Beratervertrag mit der Bank immer abgelehnt. Ich hatte aber bei der MEL und in anderen Fällen Beratungsgespräche mit Meinl. Es war ihm frei gestellt, Zahlungen zu leisten. Wenn jemand auf ein Konto einzahlt, kann ich mich nicht dagegen wehren." Das Geld sei etwa für Rechtsvertretungen seiner Person oder des IVA zweckgewidmet. Bisher habe er davon keinen Cent angerührt.

Meinl-Sprecher Markus Schindler (Pleon Publico) bestätigte die Zahlungen ebenfalls. Deren Zweck ließ Schindler aber offen. Zur Frage, ob es sich um Spenden an den IVA für die genannten Rechtsvertretungen oder Beraterhonorare für Rasinger persönlich handle, sagt er nur: "Kein Kommentar."

Die gesamte Story finden Sie im aktuellen FORMAT 36/07!

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