Fonds-Special: Das neue Sparen

Österreichische Anleger haben zu viel Geld am Sparbuch und verschenken viel Ertrag. FORMAT zeigt, wie Sie mit Fonds besser sparen können.

Österreich ist ein reiches Land. Im Durchschnitt besitzt jeder Bürger Sparbücher und Wertpapiere im Wert von 34.000 Euro. Dieses private Anlagevermögen wächst statistisch allein durch Zinsen und Kurssteigerungen um 1.667 Euro im Jahr. Mit etwas mehr Mut zum Risiko könnten die Erträge um 700 Euro höher ausfallen. Es müsste nur ein kleiner Teil des Vermögens vom niedrig verzinsten Sparbuch in Aktienfonds umgeschichtet werden. FORMAT zeigt, wie man mit Fonds besser sparen kann und welche Produkte sich auch für konservative Anleger eignen.

Zwei Drittel liquid geparkt. Die Fondsgesellschaft Fidelity erhob in einer Studie das private Anlageverhalten. Das Ergebnis: 67 Prozent des Vermögens werden derzeit liquid geparkt, ein Großteil davon am Sparbuch, aber auch am Konto oder in Geldmarktfonds. 19 Prozent liegen in Anleihen, nur 14 Prozent des Vermögens sind im statistischen Durchschnitt in Aktien investiert. Dirk Hermann, Österreich-Chef von Fidelity: „Ein durchschnittlicher Anleger hält so viel Cash, als ob er davon ausgeht, jederzeit zwei Drittel seines Vermögens am nächsten Tag ausgeben zu können.“

Dieser extrem kurzfristige Anlagehorizont hat seinen Preis. Bei den langfristigen Ertragschancen ergibt sich nämlich eine ganz andere Reihenfolge als bei der Vermögensaufteilung: Von 1991 bis Mitte 2006 ermittelte Fidelity für liquide Anlagen einen Durchschnittsertrag von 3,4 Prozent im Jahr, bei Anleihen von 7,0 Prozent und bei europäischen Aktien sogar von 9,4 Prozent – und das unter voller Berücksichtigung des Börsencrashes in den Jahren 2000 bis 2002. Insgesamt erbrachte der typische Anlagemix in den vergangenen 15 Jahren eine Rendite von durchschnittlich 5,1 Prozent.

Die ganze Story mit allen Anlagetipps finden Sie im neuen FORMAT

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