Flöttl will 121 Mio. $ von Bawag zurück: Rechnete Forderungsanspruch penibel vor

Der Investmentbanker Wolfgang Flöttl fordert von der Bawag rund 121 Millionen Dollar zurück. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner neuen Ausgabe.

"Im Grunde gehe ich davon aus, dass sämtliche Zahlungen aus der Verwertung meiner übertragenen Vermögenswerte rechtsgrundlos erfolgten und ich berechtigt bin, diesen gesamten Betrag von der Bawag zurückzufordern", sagte Flöttl gegenüber Ermittlern des Bundeskriminalamts, wie aus einem FORMAT exklusiv vorliegende Einvernahmeprotokoll vom 14. Juni 2007 hervorgeht.

Flöttl rechnete den Kriminalisten laut FORMAT seinen Forderungsanspruch penibel vor. "Meine Bilder bzw. die Zahlungen an die Bawag ergeben 242,17 Millionen Dollar. Dazu kommen Liegenschaftserlöse aus den Verwertungen derselben von 43 Millionen Dollar. Dem gegenüber steht eine Abdeckung der Bawag des Kredits von Sotheby’s in der Höhe von 154 Millionen und eine Kreditabdeckung von 18 Millionen Dollar für die Liegenschaft in London", heißt es im Einvernahmeprotokoll. "Dies ergibt einen offenen Saldo zu meinen Gunsten in der Höhe von 113,5 Millionen Dollar."

Neben diesem Betrag will Flöttl auch noch seine "Leistungen im Zusammenhang mit der Verwertung der Kunst und Liegenschaften im Zeitraum 2001 und 2003" (Protokoll) abgegolten bekommen. Das sei mit der Bawag vertraglich vereinbart gewesen. Die Bank schulde ihm aus diesem Titel rund 7,5 Millionen Dollar. Insgesamt stehe die Bawag laut FORMAT mit 121 Millionen Dollar in Flöttls Kreide.

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