Finanzfragen und Banken für den Normalbürger

Finanzfragen und Banken für den Normalbürger

Nach vielen Jahren der Krise, aus der wir noch immer nicht entkommen sind, haben es die Bürger satt zu sehen, wie Banken sich immer wieder die Rosinen herauspicken können und Milliarden an Steuergeld schier verpufft, um die Fehler von zu riskanten Entscheidungen von Managern auszubügeln.

Es mag sein, dass die Aussichten nicht allzu positiv sind, doch man sollte in keinem Fall auf die wichtigen Finanzfragen, die sich einem heutzutage stellen verzichten und allen Banken entsagen. In der Tat gibt es viele neue Angebote, bei denen man auch als Kunde hohe Zinsen beim Sparen sichern kann und sich nicht übers Ohr gehauen fühlen muss.

Direktbanken als Konkurrenz zu herkömmlichen Kreditanstalten
Herkömmliche Kreditanstalten sind ja keine mysteriöse Sache. In einer Stadt gibt es Bankfilialen, bei denen man all seine Geschäfte, Überweisungen, Zahlungen und Anlagen abwickeln kann. Doch so ganz ist dieses Modell für den Normalbürger nicht wirklich von Vorteil. Oftmals gibt es einen mangelhaften Service, keine Kundenfreundlichkeit und zudem hohe Kosten für die Führung von Konten, Sparbüchern und Co. Im Gegensatz dazu steht jedoch die so genannte Direktbank. Hierbei handelt es sich um eine Bank, die auf die Führung von klassischen Bankfilialen komplett verzichtet und jeglichen Finanzverkehr durch den Postweg und selbstverständlich durch das Internet abwickeln. Dabei ist eine Direktbank in keiner Weise anders zu behandeln als eine reguläre Bank. Sie muss die gleichen Regeln einhalten, sie ist den selben Vorschriften unterlegen und muss ansonsten alle Voraussetzungen erfüllen, die auch bei einer normalen Bank gesetzlich vorgeschrieben sind.

Doch anders als die klassische Bank kann hier der Kunde deutlich mehr profitieren und vor allem Geld sparen. In der Regel sind die Kosten für die Kontoführung bei Direktbanken deutlich niedriger. Manche Anbieter bieten sogar kostenlose Girokontos und sogar Kreditkarten und Co. an. Für den Normalbürger ist dies selbstverständlich eine unglaublich angenehme Sache, da sich die Kosten auf ein Jahr gesehen sammeln können und einen stattlichen Betrag ausmachen. Die Kostenersparnis, mit der sich eine Direktbank befasst, werden direkt an den Kunden weitergegeben, der seinerseits weniger Geld für laufende Kosten berechnen muss. Obendrein kommt es auch vor, dass die Zinsen einfach deutlich höher sind, als bei einer herkömmlichen Bank.

Der Faktor Beratung
Ein Argument gegen Direktbanken sind natürlich der Beratungsfaktor. Letztendlich muss man aber leider sagen, dass dieser bei klassischen Banken nicht unbedingt gut ist. In der Tat nimmt die Qualität der Mitarbeiter im Bankwesen in den Filialen, die eine beratende Funktion haben immer weiter ab. Lange Wartezeiten und zu wenig echte Beratung trüben hier das Bild. In nicht seltenen Fällen kommt man an ein und die selben Informationen binnen weniger Minuten auch im Internet, ohne dass man sich erst einen Beratungstermin bei seiner Bank ausmachen muss.

In der heutigen Zeit sollte man keine Angst mehr vor Direktbanken und der Geschäftsabwicklung über das Internet und ohne physischer Filiale haben. Es gibt viele Quellen, bei denen man sich über die unterschiedlichen Angebote informieren kann, um den besten Anbieter für seine eigenen Bedürfnisse ermitteln zu können. Alles hat seine Vor- und Nachteile, doch hier gibt es einfach deutlich mehr positive Gewinne und keine negativen Nebenerscheinungen.

Peter Pelinka

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