Familie wichtiger als staatliche Institutionen

„Wie und wo man das Jahr vor Schul­eintritt verbringt, darf nicht verordnet werden.“

Natürlich sind wir dafür, unseren Kindern kostenfreie Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen. Wir wollen dieses Angebot für österreichische Kinder halbtags und ab dem dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt verwirklicht wissen. Wo kein Kindergarten verfügbar ist, soll dieses Betreuungsangebot auf Tagesmütter ausgeweitet werden. Womit wir uns nicht anfreunden können, ist die Begrenzung auf den zeitlichen Rahmen eines Jahres und die Kindergartenpflicht. Mit dem Schuleintritt kommt auf unsere Kinder eine sehr anspruchsvolle Lebensphase zu, die viele Jahre andauert, die zwar der Vorbereitung bedarf, nicht aber der Verordnung, wo und wie das vor­angehende Jahr verbracht zu werden hat. Der Anspruch, unseren Kindern ihre Kindheit zu lassen, geht vor reglementierten Schulvorbereitungsszenarien, sofern diese aufgrund sprachlicher Defizite nicht unumgänglich sind. Klar ist: Wenn Kindergartenplätze pro Kind mit monatlich bis zu 300 Euro und darüber zu Buche schlagen, ist die Politik gefordert.

Ich habe wenig Freude mit der in manchen Krippenmodellen implementierten frühen Überantwortung der Kinder aus der familiären Obhut in staatliche Institute. Ich weiß, manchmal geht es aufgrund der Lebensumstände nicht anders. Wo immer möglich, soll aber die elterliche Verantwortung wahrgenommen werden, sollen familiäre Bande gebildet und gestärkt werden. Ein Kind, das die Chance hat, den Start ins Leben in familiärer Ge-borgenheit zu er­leben, ist ganz besonders zu beglückwünschen.

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