Expo 2015: Energie fürs Leben

Expo 2015: Energie fürs Leben

Am 1. Mai eröffnet in Mailand die Weltausstellung Expo 2015. Doch das sollte nicht der einzige Grund sein, die Stadt endlich wieder einmal zu besuchen.

Neulich in Mailand: Jetzt sind es nur noch wenige Wochen bis zum großen Ereignis. Am 1. Mai eröffnet die Expo 2015, die internationale Weltausstellung. Weil diese unter dem Motto "Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ steht, werden in der Stadt allerorts Bäume gepflanzt, Wiesen angelegt und Radfahrwege ausgebaut. Vor dem Castello Sforzesco sind zwei große Glas- und-Stahl-Konstruktionen errichtet worden, die weiß in der Sonne glänzen und in denen nicht nur Eintrittskarten verkauft werden, sondern bereits allerlei Souvenir-Schnickschnack zur Expo. Das Expo-Gelände selbst jedoch, das sich im Stadtteil Rho befindet und an dem man auf dem Weg vom Flughafen Malpensa in die Stadt vorbeifährt, präsentiert sich immer noch als riesige, staubige Baustelle.

"Und das soll alles bis zum 1. Mai fertig werden?“, frage ich Rosanna, die ich in der Bar Camparino in Galleria treffe. "Warum muss alles bis zum 1. Mai fertig werden? Die Expo dauert doch bis zum 31. Oktober. Da ist Zeit genug.“ Und sie sieht mich so erstaunt an, dass ich mich meiner teutonischen Spießigkeit sogleich schäme. Da soll noch einer sagen, Mailand sei die südlichste deutsche Stadt.

Mailand gilt ja als die Stadt des Luxus und der Moden. Zu recht. Es gibt vermutlich keinen anderen Flecken auf der Erde, der eine so hohe Konzentration von Highend-Fashion-Stores vorzuweisen hat. Gerne wird übersehen, dass Mailand auch eine Stadt mit eindrucksvollem Angebot an Museen ist. Man kann mit staunenden Augen vor den Schaufenstern von Dolce & Gabbana oder von Prada stehen. Mindestens genauso gerne stehe ich vor Caravaggios "Abendmahl in Emmaus“ in der Pinacoteca di Brera.

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