Europas Hinterhof-Terror

Vier junge muslimische Briten als Selbstmordattentäter: Europa steht ratlos vor dem neuen, hausgemachten Terror.

Sie hatten viele Freunde, spielten Fußball und Cricket, einer half in der Fish-and-Chips-Bude seiner Eltern aus. Wie Hunderttausende andere britische Jugendliche auch. Sie wurden in England geboren, waren Muslime mit pakistanischen Vorfahren und wuchsen in einer Vorstadt auf. Wie Hunderttausende andere auch. Am 7. Juli packten die vier Freunde ihre Rucksäcke und fuhren gemeinsam nach London. „Sie sahen aus, als würden sie wandern gehen“, erinnert sich ein U-Bahn-Angestellter. Wenige Minuten später hatten sie mit vier Bomben 700 Menschen verletzt und 52 Menschen getötet – darunter vermutlich sich selbst.

Die Attentate von London sind nach dem Stand der Ermittlungen Selbstmordanschläge, die ersten auf europäischem Boden. Sie haben eine Schockwelle durch Europa gesandt: Italien führt Großrazzien gegen islamische Gruppen durch, Frankreich hat die höchste Alarmstufe ausgerufen, in Dänemark – im Bekennerschreiben als nächstes Opfer genannt – führt die angespannte Stimmung zu einem Bombenalarm nach dem anderen, und die EU-Innenminister wollen im Eilverfahren Antiterrorgesetze durchpeitschen. Doch seit die Identität der Attentäter geklärt ist, steht hinter der emsigen Aktivität ein großes Fragezeichen. Wie wurden diese unauffälligen Vorstadtnormalos zu extremistischen Massenmördern? Wie viele von ihrer Sorte leben noch unerkannt unter uns? Und vor allem: Was kann man tun, um diese neue Art des europäischen islamistischen Terrorismus zu verhindern?

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