Europas mächtigste Frauen

Die „Financial Times Deutschland“ kürte die weiblichen Stars der europäischen Businesselite. Auch Österreicherinnen spielen in der Oberliga der Business-Frauen ganz vorne mit.

Eigentlich wollte sie einfach nur Fruchtsaft pressen, in einem eigenen Laden in der Zürcher Bahnhofsstraße. „Das war immer mein Traum“, lacht Heliane Caneba. Doch für die gebürtige Vorarlbergerin sollten die Trauben schließlich doch etwas höher hängen: Caneba leitet heute die auf Dentalimplantate spezialisierte Firma Nobel Biocare – und gehört damit zu den Top Ten der einflussreichsten Managerinnen Europas.

Immer öfter dringen Frauen in die einst männerdominierten Chefetagen vor – auch in Österreich. Mit einem Frauen-anteil von immerhin 9,5 Prozent in Management und Aufsichtsrat liegen die heimischen Unternehmen im guten mitteleuropäischen Durchschnitt. „Insgesamt ist Österreich gut unterwegs“, konstatiert der Human-Ressources-Experte Hannes Gsellmann vom Personalberater Strametz & Partner. „Aber in einzelnen Branchen, etwa in der Technik, liegen Österreich und Deutschland im europaweiten Vergleich nur auf den beiden letzten Plätzen.“ Dennoch, glaubt Gsellmann, sei der Vormarsch der Frauen nicht aufzuhalten: „Die gläserne Decke hat bereits gewaltige Sprünge.“

Sprünge, die nicht nur Heliane Caneba verursacht hat, im Gegenteil. Die „Financial Times Deutschland“ („FTD“) veröffentlichte vergangene Woche ein Ranking der einflussreichsten Business-Frauen Europas. Und auch wenn Caneba als Einzige in der Riege der Top 25 die Austro-Flagge hochhält, blieben auch die Leistungen anderer österreichischer Managerinnen nicht unbemerkt: In der Kategorie „Aufsteigerinnen“ wurden die Bankerinnen Ingrid Hengster und Dagmar Kollmann genannt.

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