Eduard Zehetner: Seine letzte Schlacht

Eduard Zehetner: Seine letzte Schlacht

Immofinanz-Boss Eduard Zehetner will sich jetzt am bisherigen Konkurrenten CA Immo beteiligen. Warum: Weil der "Schwanz nicht mit dem Hund wedeln“ sollte, wie er sagt. Der Größere übernimmt eben den Kleineren.

Einen Eduard Zehetner ärgert man besser nicht. Denn der Immofinanz-Chef ist alles andere als konfliktscheu. Auch nicht, wenn er nur noch wenige Wochen im Amt ist.

Andere würden so kurz vor der Ablöse vielleicht schon den Urlaub planen, sich mit Gartengestaltung befassen oder eine Abschiedstour mit Wohlfühlterminen absolvieren. Zehetner hingegen stürzt sich in seine letzte Schlacht.

Nachdem die CA Immo vor Kurzem ein Angebot für die Immofinanz gemacht hat, das Zehetner nicht gefällt - er hält den Kaufpreis für deutlich zu niedrig -, dreht er einfach den Spieß um: Am Montag gab der 63-Jährige überraschend bekannt, dass die Immofinanz nun 29 Prozent an der CA Immo kaufen möchte. Das ist sicher auch im Sinne von Immofinanz-Aktionär Rudolf Fries, dessen Gruppe 6,2 Prozent der Anteile hält und der zwischen 2010 und 2013 immer wieder mehr als die von der CA Immo gebotenen 2,80 Euro je Aktie gezahlt hat.

Doch die Branche rätselt nun: Ist der Zehetner-Coup eine hochintelligente Aktion oder eine billige Revanche?

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