Doggie-Business: Auf den Hund gekommen -
Boom beschert vielen eine goldene Schnauze

637.500 Hunde wedeln in Österreich. Eine neue Studie zeigt, dass sich der Hang zu Vermenschlichung der Vierbeiner im Angebot von Futter, Therapien und Luxusprodukten niederschlägt. FORMAT stellt Prominente und ihre treuen Gefährten vor und sagt, wie viel ein Hundeleben auf Erden kostet.

Der herzerweichende Blick verfehlt nie sein Ziel – das Kuscheln unter der Decke mit Herrchen Klaus Albert Schröder. „Merlin fixiert mich mit so einem bittenden Blick, da kann ich nicht anders“, erzählt der Albertina-Chef über den quirligen Whippet, dessen Vorfahren in England die Hasen jagten und der zuhause das Sagen hat: „Merlin darf alles.“ Mit seiner Hundeliebe ist Schröder nicht allein: Laut aktueller Euromonitor-Studie haben 17,1 Prozent der österreichischen Haushalte (599.000) einen Hund, wenn nicht gar zwei oder mehr. Insgesamt wedeln in Österreich rund 637.500 Vierbeiner um die Wette.

Ob Kuschelpartner, Bewacher, Kind-Ersatz oder bellendes Ärgernis, Hunde sind allgegenwärtig, und wenn nicht in natura, dann durch die Hundstrümmerln auf der Straße. Hat Herrchen das Sackerl fürs Gackerl nicht zur Hand und wird in flagranti ertappt, hat er in Wien bis zu 72 Euro Strafe zu berappen. Hundeliebe hat eben ihren Preis: 680 Millionen Euro Umsatz generiert das Hundebusiness in Österreich. So viel wird für Futter, Tierarzt, Steuern, Ausbildung sowie für Leinen, Beißkorb, Hundespielzeug und in zunehmendem Maße auch für Luxusartikel aufgewendet. Der Trend, so die Studie, geht zu kleineren und mittleren Hunderassen wie Yorkshire-Terrier oder Chihuahua, die so wie der Mops von Robert Horn (siehe Kasten) noch ins Handgepäck passen. Die Reisekosten variieren bei den diversen Fluglinien. Air Berlin verrechnet etwa für einen „Kabinenplatz“ 20 Euro pro Strecke. Hunde, die mehr als sechs Kilogramm auf die Waage bringen, werden in den Laderaum verfrachtet, wofür 30 Euro für die Kurz- und 60 Euro für die Langstrecke gezahlt werden müssen. Mops Hugo ist Vielflieger: „Unseren Putzi stört das Fliegen nicht, und er begleitet uns auf allen Reisen“, so Hugos Herrl Robert Horn, der mit Hundemama Daniela Matyk über eine ausgewogene Ernährung – Frischgekochtes und Fertigfutter – wacht.

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