Dietrich Mateschitz ist Österreichs bester Manager

Mateschitz vor Langes-Swarovski und Treichl sind die ersten drei im neuen Manager-Ranking von FORMAT. Red Bull ist zudem die attraktivste Firma.

Erfolg verleiht Flügel. So gesehen ist es kein Wunder, dass Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz bei der vom Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag von FORMAT durchgeführten Umfrage über Österreichs erfolgreichste Manager zum absoluten Highflyer wurde. Marketing-Mastermind Mateschitz, der mit dem Aufbau der Energydrink-Weltmarke binnen fünfzehn Jahren zum Milliardär wurde, ist schließlich selbst begeisterter Flieger.

Nicht nur deshalb ist der charismatische Red-Bull-Gründer die wohl schillerndste Figur unter den heimischen Topmanagern. Dieses Image polierte er zuletzt dadurch auf, dass er vor knapp eineinhalb Monaten zum absoluten Society-Ereignis des Jahres lud, der spektakulären Eröffnung seines neuen Hangar-7 im Rahmen der Salzburger Festspiele. Ursprünglich bloß als Unterstand für seine Flotte von 16 historischen Fluggeräten konzipiert, wurde der Bau zum Flugerlebnispark und zu einem neuen architektonischen Wahrzeichen für Salzburg. Die Eröffnung samt Uraufführung des Streichquartetts für vier Helikopter des zeitgenössischen Komponisten Karlheinz Stockhausen geriet zum Massenauftrieb für Scharen von Prominenten aus Wirtschaft, Politik und Kultur.

Weltmarke Red Bull bringt Mateschitz Milliardenumsatz.
Doch hinter der glitzernden Fassade stehen bei Mateschitz auch solide Unternehmenskennzahlen: Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Red Bull 1,15 Milliarden Euro Umsatz und 300 Millionen Euro Gewinn vor Steuern. Die Medienpräsenz des Red-Bull-Gründers durch das Salzburger Gesellschaftsereignis war wohl auch ein Grund dafür, dass er unter den heimischen Firmenlenkern die oberste Stufe des Podests erklomm.

„Die von uns befragten Opinion Leader kommen nicht nur aus der Wirtschaft, sondern auch aus Bereichen wie Politik und Verwaltung bis hin zur Kirche. Daher spiegelt die Beurteilung der Manager nicht nur objektive Komponenten wie den betriebswirtschaftlichen Erfolg wider, sondern auch Faktoren wie die Medienpräsenz“, bestätigt OGM-Chef Wolfgang Bachmayer. Jedenfalls erfreut sich der clevere Markenguru Mateschitz bei der österreichischen Informationselite des ausgeprägtesten Erfolgsimages. Und er lässt diese Dynamik nicht abreißen: Schon läuft der Aufbau eines amerikanischen Rennstalls, der die Formel 1 in den USA populärer machen und den Red-Bull-Absatz auf dem dortigen Markt fördern soll.

Den ganzen Artikel lesen Sie im neuen FORMAT

PLUS: Alle 60 Spitzenmanager im Ranking
PLUS: Die attraktivsten Firmen

Geld

Mieten wieder deutlich gestiegen

Kommentar
trend Chefredakteur Andreas Lampl

Standpunkte

Sieg oder flieg

Wirtschaft

Der Mister Bean von maschek