Die sicheren Wahlsieger

Wirtschaftsfaktor Wahlkampf: Wofür das Budget der Parteien wirklich verwendet wird. Welche Kosten verschwiegen werden. Und wer von der Wahlschlacht am allermeisten profitiert.

„Napalm“ nannte es Werber Alois „Luigi“ Schober dieser Tage in einem Interview – und charakterisierte damit recht martialisch die Wahlkampfstrategie der SPÖ. Doch auch wenn der Chef der Werbeagentur Young & Rubicam im Zuge seiner wahlwerblichen Bemühungen für die Sozialdemokraten wohl auf Brandwaffen verzichten wird – die Botschaft ist klar: Der Kampf um den Sieg bei der Wahl am 1. Oktober ist mit voller Kraft eröffnet.

Doch während die Parteien ihre Apparate gerade erst in Gang setzen, stehen einige Sieger der Auseinandersetzung bereits fest: Für die heimische Wirtschaft ist der Wahlkampf ein Millionengeschäft.

Insgesamt rund 28 Millionen Euro wollen die Parteien nach eigenen Angaben in die Wahlschlacht werfen. Dabei bilden die Honorare für die Werbeagenturen noch eher kleine Kostenstellen: So kassiert SP-Werber Schober ebenso wie sein Gegenüber bei der ÖVP, Ex-Ogilvy-Chef Wolfgang Slupetzky, kolportierte 300.000 Euro. Die Grünen überweisen an die junge Wiener Agentur Super-Fi nach eigenen Angaben etwas mehr als 100.000 Euro. Die FPÖ konzipiert ihren Wahlkampf ohne Agentur, das BZÖ gründete eine eigene „Orange Werbeagentur“, greift aber zusätzlich auf die Dienste des wahlschlachterfahrenen Gernot Rumpold zurück.

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