Die Türkei erhält noch einen Aufschub: Bei Ilisu-Projekt droht ein 'Wegfall der Haftung'

Nach einem Treffen der Risikoversicherer OeKB, Euler Hermes und Serv mit dem türkischen Projektbetreiber DSI in Ankara, erhält DSI bis Anfang Mai einen Aufschub zur Erfüllung der Auflagen für den 1,2 Milliarden Euro teuren Staudamm Ilisu. Das berichtet FORMAT in seiner aktuellen Ausgabe. Bis dahin müssen "Maßnahmen und Termine zur Umsetzung von Schlüsselaufgaben festgelegt sein", sagt OeKB-Chef Rudolf Scholten.

"Wenn die DSI bis dahin diese Auflagen nicht erfüllt, dann setzen Mechanismen ein, die in letzter Konsequenz zum Wegfall der Haftung führen können", zitiert FORMAT Scholten weiter. Hintergrund: Laut Vertrag hätte DSI eigentlich schon längst mehr als 150 Auflagen erfüllen müssen, doch nur ein Bruchteil wurde umgesetzt. Kritik hagelt es erneut von den NGOs: "Die Türkei würde mindestens 1,5 Jahre brauchen, um diese Auflagen umzusetzen", sagt Ulrich Eichelmann von Eca-Watch.

Lesen Sie die ganze Geschichte im aktuellen FORMAT 13/2008

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