Die neuen Tricks der Steuerfahnder: Auch der Fiskus entdeckt nun die Rasterfahndung

Nach der Totalreform der Finanzverwaltung rücken nun auch die Finanzfahnder Steuersündern systematisch mit High-Tech-Methoden auf den Pelz.

Computer mit gewaltigen Speicherkapazitäten, vernetzt mit Melderegister, Handelsgericht, Grundbuch und internationalen Datenbanken. Dutzende neue Arbeitsplätze, wo Internet-Monitoring betrieben wird. Dazu neue Abteilungen, wo Analysen brandneuer Betrugsbranchen, von Cybercrime bis Chipschmuggel, angefertigt werden.

So wollen nun auch die Fahnder des Finanzministeriums endlich unter Österreichs Steuersündern aufräumen.

Denn nach der finalisierten Reform der Finanzverwaltung gehen endlich auch Österreichs Steuerfahnder mit zeitgemäßen Waffen zur Jagd. „Aktiv und offensiv“, so die Losung von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, soll ein Heer von Betriebsprüfern, Steuerfahndern und Ermittlern diverser neu geschaffener Fahndungstrupps künftig Abgabenrückstände in Milliardenhöhe eintreiben und gefinkelte Betrugsfälle aufdecken.

Die dafür nötigen neuen Strukturen sind am 1. Juli in Kraft getreten: Statt der bisher 80 österreichweit eigenständig tätigen Finanzämter plus Zollämter und Finanzlandesdirektionen gibt es nun fünf Regionalmanagements, wo alle Steuer-, Zollaktivitäten und Großbetriebsprüfungen zusammengefasst sind und zentral koordiniert werden.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT

Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums in Wien.

Standpunkte

Soziale Teilhabe: Wo steht Österreich?

Auto & Mobilität

ÖBB Open Innovation: gemeinsam die Zukunft der Mobilität gestalten

Wirtschaft

Niki-Übernahme gescheitert - jetzt droht die Pleite