Die Öffnung des Arbeitsmarktes ist tabu

„Man kann nur durch vernünftige Aus- und Weiterbildung gegensteuern.“

Das Thema Arbeitsmarkt ist für die kommende Legislaturperiode eine der zentralen Herausforderungen. Auch hier will daher die FPÖ die Inter­essen der österreichischen Bevölkerung in den Mittelpunkt stellen. Dazu bedarf es aber natürlich einiger Rahmenbedingungen. Erstens: Eine vorzeitige Arbeitsmarktöffnung ist auch angesichts der schwächelnden Konjunktur ein absolutes Tabu für die FPÖ. Die Qualifizierung muss im Inland erfolgen, da schon bisher das Konzept eines geordneten Arbeitskräftezuzugs gescheitert ist. Denn es steht zu befürchten, dass die Arbeitslosenzahlen noch in diesem Jahr wieder ansteigen ­werden. Zweitens: Gegensteuern kann man diesem Trend in weiterer Folge nur durch eine vernünftige Neuausrichtung von Aus- und Weiterbildung auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Ausbildungsplätze für Jugendliche bereitstellen, Langzeit­arbeitslose wieder in den Arbeitsprozess eingliedern und auch älteren Arbeitnehmern eine Perspektive bieten sind die Eckpfeiler arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen.

Und drittens: Eine vernünftige volle arbeitsrechtliche Absicherung für alle Beschäftigten, insbesondere die in atypischen ­Beschäftigungsverhältnissen tätigen Menschen. Dem neoliberalen Weg wird damit von der FPÖ eine Arbeitsmarktpolitik mit sozialem Antlitz entgegengestellt, die auch den Bedürf­nissen der arbeitenden Österreicherinnen und Öster­reicher Rechnung tragen will.

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