Die Milliardenshow der Börsen: Rund um den Globus gibt es an den Börsen Rekorde

Rund um den Globus gibt es an den Börsen Rekorde. Ob Wien, Frankfurt oder Moskau: Die Kurse schießen nach oben. FORMAT zeigt, wo Anleger noch günstig zuschlagen und von der Hausse profitieren können.

Wien ist der Nabel der Finanzwelt. Noch vor drei Jahren hätte man so eine Etikettierung für die Schwärmerei eines ahnungslosen Super-Patrioten gehalten.

Mittlerweile lacht keiner mehr, wenn österreichische Aktien als Top-Empfehlungen in Europa-Analysen auftauchen. Wiens Börse stiehlt im Milliardenpoker um die beste Kursentwicklung den großen Finanzplätzen wie London, Frankfurt und sogar New York die Show. Seit Jahren beherbergt die Donaumetropole den ertragreichsten Aktienmarkt aller OECD-Staaten. Wer bloß auf die Entwicklung des Börsenbarometers ATX vertraute, konnte sein Vermögen in den letzten drei Jahren um 210 Prozent vermehren. Die High-Flyer am Wiener Parkett wie OMV oder S&T brachten es auf ein Plus von über 300 Prozent, und mit dem Internetwettbüro BetandWin waren sogar über 1.500 Prozent zu verdienen.

Aber nicht nur heimische Aktien machen von sich reden. Anleger, die nach dem Platzen der Internetblase und den Anschlägen vom 11. September 2001 dennoch weiter auf Dividendentitel setzten, wurden reich belohnt. Denn nicht nur einige Randbörsen, auch große Märkte wie Frankfurt, Paris oder Tokio erwiesen sich seit 2003 als goldenes Pflaster. Doch wie lange hält der Boom? Ist es für einen Einstieg zu spät? Würgt der Ölpreis die Wirtschaft ab?

Die Hausse ist noch nicht vorbei. Experten gehen davon aus, dass die Luft an vielen Börsen zwar dünner geworden ist, ein Einstieg in die richtigen Märkte doch immer noch lohnt. Bestes Beispiel dafür ist Deutschland, wo der jahrelang anhaltende Wirtschaftspessimismus auch angesichts der erwarteten politischen Wende nahezu verflogen ist. Deutschland, „der kranke Mann Europas“, ist auf dem Weg der Besserung, und die Investoren sind nach wie vor in Kauflaune, obwohl der Blue-Chip-Index Dax im laufenden Jahr schon um knapp 15 Prozent zulegen konnte. Trotz der Hausse in Wien und Frankfurt gelten Aktien im Verhältnis zu Anleihen noch immer als billig.

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