Die besten Manager der Welt: Ihre Erfolge, ihre Sanierungs-Tricks, ihre Philosophie

Wie sie die Karriereleiter erklommen haben und was sie leisten.

Mit 166 Milliarden Euro Marktwert ist BP Europas größtes Unternehmen. Dank Firmenchef John Browne: Seit 1995 hat er den Unternehmenswert mehr als vervierfacht. Browne, damit einer der international erfolgreichsten Manager, wird von Branchenkollegen hymnisch als Sonnenkönig der Ölindustrie gefeiert. Dabei hört sich sein Erfolgsgeheimnis einfach an: Sag, was du tun willst, und dann tu, was du gesagt hast. Und das dann immer und immer wieder.

Auch die Strategien, Tricks und Erfolgsrezepte der anderen Topmanager der internationalen Wirtschaftswelt sind bodenständiger, als es ihre spektakulären Karrieren vermuten lassen. Das simple Credo des amerikanischen Investmentgurus Warren Buffett, der in vierzig Jahren vierzig Milliarden Dollar Vermögen angehäuft hat: Er investiert nur in Dinge, mit denen er sich auskennt. Die Leitsätze Jack Welchs, der den Elektrokonzern General Electric zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht hat, sind ebenfalls schlicht. Etwa in Personalfragen: „Die besten zwanzig Prozent befördern, die nächsten siebzig Prozent fördern und die letzten zehn Prozent feuern“ (siehe Topstory).

Gemeinsam ist den Wirtschaftstycoonen, dass sie mit eindeutigen individuellen Stärken groß geworden sind und dass die aus der Analyse ihrer Erfolge ableitbaren Grundsätze von Normalsterblichen im täglichen Geschäftsleben umsetzbar sind.
„Kaizen“ heißt zum Beispiel das Erfolgsgeheimnis von Toyota-Chef Fujio Cho. Zu Deutsch: „die kontinuierliche Verbesserung“. Als Musterschüler japanischer Managementmethoden bekannt, hat Cho mit Toyota schon Ford überholt und will als Nächstes bei rund sieben Millionen Autos Jahresproduktion General Motors als Branchenprimus ablösen.

Cho, als Jahrgang 1937 genauso alt wie das von ihm gelenkte Unternehmen, hat dabei dem Shareholder-Value-Gedanken eine klare Absage erteilt. Statt der Tagesform der Company an der Börse hat er die langfristige Unternehmensstrategie im Blick.

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Peter Pelinka

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