„Die Männer werden eitler“

Henning Kreke, Vorsitzender der Douglas-Gruppe, über die Zukunft des Parfümeriegeschäfts, die Expansionspläne in Europa und den USA und den heimlichen Wachstumssieger im Konzern: den Buchhandel.

Format: Herr Kreke, der Name Douglas steht bei uns für Parfümerien, der Konzern ist jedoch ein ziemlicher Bauchladen. Neben Kosmetik, Büchern, Schmuck und Bekleidung vertreiben Sie unter der Marke Hussel auch Süßwaren.
Kreke: Süßwaren der Marke Hussel sind die Wiege unseres Unternehmens. Bis Mitte der achtziger Jahre hieß unser Konzern ja noch Hussel-Holding.
Format: Naschen Sie gerne?
Kreke: Natürlich, gerade jetzt zur Weihnachtszeit.
Format: Mit Hussel ist Douglas auch mit sieben Shops in Österreich vertreten. Wie entwickelt sich das Geschäft?
Kreke: Unser Angebot an Gebäck und die Schokoladen kommen richtig gut an. Wir planen, den Bereich Süßwaren in Österreich auch vorsichtig auszubauen.
Format: Gemäß dem Motto „Reiz ist geil“ vertreibt Douglas nach dem einstigen Flop wieder einmal Wäsche. Wie kommt das bei den Kunden an?
Kreke: Das damalige Wäschekonzept, das wir in Kooperation mit Palmers lanciert hatten, war leider in Deutschland nicht marktfähig. Vor einiger Zeit haben wir dann eine Internetumfrage gemacht, welche Produkte die Kunden sich als Onlineangebot wünschen. Überraschenderweise war die Antwort auch Wäsche. Jetzt bieten wir unter www.douglas.de Wäsche im Netz an, und das Geschäft läuft gut.

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