Die Hi-Tech-Wunschliste

Experten nehmen Ihnen die Qual der Wahl. Die besten Weihnachtsgeschenke 2004 vom MP3-Player über Handys bis zur Digicam.

Die Weihnachtsfeiertage werden iPod-Festspiele“, ist sich Clemens Fantur sicher. Denn Weltmarktführer Apple hat mit seinem portablen MP3-Player in Sachen Technik und Design Standards gesetzt. „Mit dem iPod ist Apple Ähnliches gelungen wie seinerzeit Sony mit dem Walkman“, so Fantur, der als Koordinator der Downloadplattform „Soundpark“ alle neuen MP3-Player testet. Sechs Millionen iPods hat Apple seit 2001 verkauft, weitere vier Millionen Mini-Wurlitzer werden Analysten zufolge noch vor Weihnachten weltweit über die Ladentische wandern. Damit ist der iPod auch hierzulande der Renner des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts. Lieferengpässe scheinen unvermeidlich. „Bei der neuen rot-schwarzen
U2 Special Edition kommen wir kaum nach, die Vorbestellungen auszuliefern“, sagt Michael Schonka, Verkaufsleiter bei Österreichs größtem Apple-Store, McShark, „wenn der Andrang gleich bleibt, wird’s auch bei den anderen Modellen eng.“

Umsatzplus von einem Prozent realistisch. „MP3- und DVD-Player sind die absoluten Umsatzbringer“, weiß Michael Wüger, beim Institut für Wirtschaftsforschung für Handel zuständig, „und mit ein Grund, dass im Weihnachtsgeschäft ein reales Umsatzplus von einem Prozent realistisch ist.“ Auch Digicams könnten, so WKO-Mann Roman Seeliger, „ein Plus bescheren“.
Auch das Handy bleibt definitives Objekt der Begierde. Robert Hartlauer ist durchaus optimistisch, an die Vorjahreszahlen anknüpfen zu können. Traditionellerweise stehen zu Weihnachten die meisten Vertragsverlängerungen ins Haus, und die Netzbetreiber buhlen wilder denn je um die Kunden. 2003 gingen im Weihnachtsgeschäft 700.000 Handys weg. Hartlauer: „Die Betreiber sind noch viel aggressiver als letztes Jahr, der eine schenkt Freiminuten, der andere stützt die Hardware noch stärker – zur Freude des Kunden.“

Trend zu Supersize. Punkto Stückzahlen fallen Flachbildfernseher weit weniger ins Gewicht. Sie gehören aber zu programmierten Weihnachtsverkaufshits. Und hier wird gern investiert und nicht gefeilscht. Roland Koller vom Homecinema-Store in Wien: „Die Leute schauen weniger auf den Preis. Wer einen Fernseher um 5.000 Euro kaufen will, ist meist bereit, noch einmal ein paar Tausender für den nächstbesseren draufzulegen.“ Der Trend geht zu Supersize: „Acht von zehn verkauften Geräten sind über 50 Zoll.“

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