Die Gagen der Manager

Das Leben der Manager in harten Fakten: Wie viel sie 2006 verdient haben, wie lang sie arbeiten und welche Dienstautos sie mögen.

Die große Überraschung ist Volvo. Im Zuge einer Umfrage bei 574 Managern der ersten, zweiten und dritten Führungsebene betreffend ihre Gehälter und Fringe Benefits fragte das Wirtschaftsforum der Führungskräfte (WdF) auch nach den beliebtesten Firmenautos. Dabei lag die schwedische Ford-Tochter bereits gleichauf mit der deutschen Nobelmarke Mercedes an vierter Stelle. Sieben Prozent der Manager fahren dienstlich Volvo. Den ersten Platz hält in dieser Statistik unangefochten Audi mit 31 Prozent. Dahinter reihen sich Volkswagen (17 Prozent) und BMW (16 Prozent) ein. Ein Imageproblem haben noch die Japaner: Nur einer von hundert Managern fährt Lexus oder Mazda.
Das Hauptaugenmerk der zum 25. Mal durchgeführten WdF-Studie galt freilich den Gagen selbst. Im Schnitt kommen Manager der ersten Führungsebene demnach auf 174.830 Euro Jahressalär, was, bei 14 Gehältern, 12.500 Euro brutto monatlich bedeutet. Am besten zahlen dabei Töchter ausländischer Konzerne: Im Schnitt aller drei Führungsebenen beziehen Manager dort 144.800 Euro brutto im Jahr. Die österreichischen Privatunternehmen liegen mit 143.990 Euro nur noch knapp dahinter. Bescheiden müssen sich Manager in Betrieben, die mehrheitlich im Besitz der öffentlichen Hand stehen: Sie kommen bloß auf durchschnittlich 115.740 Euro Jahresgehalt.

Mit Spitzenverdienern wie Erste-Chef Andreas Treichl (2,9 Millionen Euro Jahresbezug 2006 laut Jahresbericht) oder Magna-Chef Siegfried Wolf (acht bis zehn Millionen Euro Jahresbezug dank üppiger Aktienoptionen) können sich die Durchschnittsverdiener aus Österreichs Managerriege nicht messen. Immerhin stiegen ihre Gehälter gegenüber dem vergangenen Jahr aber um rund vier Prozent. Noch stärker konnte die zweite Führungsebene zulegen: Dort lagen die durchschnittlichen Jahresgagen bei 110.500 Euro, was sogar 5,9 Prozent Plus bedeutete.

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