Die neue FORMAT-Serie: So können Sie sofort mehr aus Ihrem Geld machen

Das Auto ist das teuerste Hobby der Österreicher. Wenn man alle Kosten zusammenzählt, verschlingt schon ein Mittelklassewagen gut 600 Euro im Monat. Dementsprechend gewaltig ist auch das Sparpotenzial. Durch Rabatte beim Fahrzeugkauf, günstigere Versicherungsprämien und billigeres Tanken kann man leicht einen Auto-Hunderter im Monat einsparen.

Wenn dieses Geld auch noch optimal angelegt wird, bildet sich daraus im Laufe der Zeit ein stattliches Vermögen. So werden aus 100 Euro Sparrate im Monat, die 30 Jahre lang mit fünf Prozent Zinsen angelegt werden, am Ende 83.200 Euro, bei sieben Prozent sogar 122.000 Euro.

Eine neue, dreiteilige FORMAT-Serie zeigt Ihnen, wo Sie laufende Kosten drastisch senken können und wie Sie Ihre Ersparnisse noch ertragreicher anlegen können. In den nächsten Folgen gibt es Tipps, wie Sie möglichst viel Prämien und Förderungen vom Staat kassieren können, wie Sie Ihre Kreditrate drücken und was Sie jetzt unternehmen sollten, um Ihre private Vorsorge auf die richtigen Schienen zu stellen.
Im Laufe der Serie bekommen Sie eine Vielzahl von Anregungen und Tipps – manchmal kann schon ein Punkt allein viele Hunderter sparen oder die Zinsen um zwei Prozent und mehr anheben. So bringt zum Beispiel das täglich fällige Sparbuch bei der ING Diba 2,5 Prozent Zinsen. Zum Vergleich: Bei Eckzinssparbüchern zahlen andere Banken oft nur noch 0,125 Prozent. Und auch sieben Prozent Rendite sind möglich – und zwar auch über viele Jahrzehnte.

Laut einer Studie des US-Experten Jeremy Siegel konnte man mit einem weltweit gestreuten Aktiendepot zwischen 1802 und 2003 im Schnitt 6,8 Prozent jährlich verdienen – ungeachtet aller Finanzkrisen und Kriege. Übrigens: Bei seinen Berechnungen hat Siegel die Inflation bereits herausgerechnet, die Renditen sind also netto inklusive Geldentwertung. Britta Weidenbach, Fondsmanagerin bei der Deutsche-Bank-Tochter DWS, bestätigt: „Ich rechne auch in den nächsten Jahren mit durchschnittlichen Aktienrenditen von nominell sieben bis neun Prozent. In Folge drei der FORMAT-Serie lesen Sie, mit welchen soliden Fonds Sie auch als Aktienamateur Chancen auf solch erfreulich hohe Erträge haben.

Beim Autofahren Bargeld sparen Der teure Treibstoff ist das Hauptärgernis des heurigen Sommers. Hier hilft nur aktives Gegensteuern. Wer Billigtankstellen anfährt, kann rund zehn Cent pro Liter sparen – im Laufe des Jahres kann sich dies auf 185 Euro summieren. Trotzdem sollte der Sprit als Kostenfaktor nicht überschätzt werden – das Teuerste am Auto sind die Anschaffungskosten. ÖAMTC-Experte Franz Peleska: „Jedes Prozent Rabatt, das man beim Kauf aushandelt, wirkt sich in einer Vollkostenrechnung enorm aus.“

Ein wesentliches Sparpotenzial hebt derjenige, der auf hohe Wertbeständigkeit seines neuen Gefährts achtet. Zwischen den einzelnen Modellen gibt es laut Studie von Eurotax beträchtliche Unterschiede. So erzielt in der Mittelklasse ein Opel Vectra die höchsten Eintauschpreise. Nach vier Jahren und 80.000 Kilometern zahlt ein Händler noch 35,9 Prozent des Anschaffungswertes. Der Zweite, der VW Passat, folgt knapp dahinter mit 35,8 Prozent. Zum Vergleich: Ein Lancia Lybra bringt es nur auf 32,7 Prozent. Ähnlich groß ist der Farbeffekt. ÖAMTC-Experte Peleska: „Eine gängige Farbe kann den Wiederverkaufswert um drei bis vier Prozent verbessern.“
Als nächsten Schritt kann man die Prämien der Kfz-Versicherung drücken. Die Wahl einer billigen Versicherung kann die Prämie im Extremfall fast halbieren. Paul Punitzer vom Wiener Versicherungsmakler Sigma sicher: „Ich habe neulich einem Kunden mit einem VW Golf durch einen Versicherungswechsel die reine Haftpflichtprämie um 195 Euro im Jahr gesenkt – bei der HDI zahlt er jetzt nur noch 221 Euro.“

Auch bei ein und derselben Assekuranz gibt es extreme Unterschiede. Winsurance-Makler Werner Widauer: „Durch einen Unfall-Selbstbehalt von 900 Euro in der Vollkasko sinkt die Prämie für einen Mercedes 270 CDI bei der Uniqa von 7.765 auf 4.220 Euro im Jahr.“
Die Angaben erfolgen nicht ohne Grund auf der Basis von Jahresprämien: Die Versicherungen heben nämlich für Monatsprämien bis zu sechs Prozent Zuschlag ein – was einem Bankkredit von 12 Prozent Jahreszinsen entspricht. Hintergrund: Man zahlt bei monatlicher Prämienzahlung die Hälfte aller Prämien bereits im ersten Halbjahr und bekommt so im Schnitt nur einen Zahlungsaufschub von sechs Monaten.

Noch wilder treibt es Vater Staat: Nicht genug damit, dass die motorbezogene Versicherungssteuer oft schon teurer als die reine Kfz-Haftpflicht ist, kassiert der Finanzminister bei monatlicher Zahlung einen Zuschlag von zehn Prozent, was Jahreszinsen von 20 Prozent entspricht. Daher: die Steuer immer jährlich zahlen.

Die ganze Story lesen Sie im neuen FORMAT

Wer die Worte "aber" und "Probleme" aus seinem Wortschatz streicht hat bereits gewonnen. Oder gaukelt sich vielleicht nur selbst etwas vor?
 

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