Die Flaute ist vorbei: jetzt mehr Gehalt

Manager verdienen heuer im Schnitt zehn Prozent mehr. Gesuchte Experten können 20 Prozent zulegen. FORMAT zeigt, wie auch Sie mehr Gehalt kassieren.

Drei Jahre lang galt in Österreichs Firmen das Motto „Geiz ist geil“. Auf der Jagd nach jedem einzusparenden Euro blieben viele Mitarbeiter auf der Strecke. Doch jetzt wollen die Firmen wieder expandieren und fahnden nach qualifizierten Arbeitskräften. Wer sich gut verkauft, kann durch einen Jobwechsel bis zu 20 Prozent mehr verdienen als vorher. FORMAT zeigt, wo derzeit die besten Chancen bestehen und welche Tricks Sie anwenden können, damit die Gehaltskurve bald kräftig nach oben zeigt.

Neue Chancen nach der Krise. Zu den Ersten, die den Aufschwung zu spüren bekommen, zählt die Vermittlerbranche. Gabriele Lehner, Chefin von Lehner Executive Partners: „In den letzten Jahren war der Personalmarkt ziemlich tot. Die wenigen Firmen, die überhaupt suchten, wollten Bewerbern oft weniger zahlen, als diese in ihrem bestehenden Job bekamen. Seit dem Sommer 2003 spüren wir einen deutlichen Umschwung. Unternehmen geben uns wieder verstärkt Suchaufträge. Und ab heuer wird auch wieder mehr gezahlt.“ So gab es zum Beispiel lange Monate eine Gehaltsobergrenze von 5.000 Euro für SAP-Experten. Seit Jahreswechsel würden auch wieder 6.000 Euro gelöhnt.

Um solche Einkommenssprünge zu machen, muss man allerdings zu den gefragten Leistungsträgern gehören – im Durchschnitt erwartet das Wifo heuer nur magere Gehaltszuwächse von 2,2 Prozent. Deutlich besser geht es denjenigen, die sich zum Management zählen können. So dürften die ersten drei Führungsetagen heuer um gut zehn Prozent mehr verdienen als 2003, schätzt Kühne&Nagel-Chef Fritz Macher, der beim Wirtschaftsforum der Führungskräfte schon seit Jahren die österreichischen Spitzengagen erheben lässt. Vor allem aufgrund deutlich höherer Leistungszulagen kassieren Führungskräfte ab dem mittleren Management im Schnitt 135.900 Euro Jahressalär – das entspricht im Monat einem guten Tausender mehr als im Vorjahr.

Wem das nicht reicht, der sollte einen Karrierewechsel nach Osteuropa überlegen. Die österreichischen Konzerne suchen dringend Manager für ihre Töchter in den Reformstaaten und ködern mit Spitzengehältern. Eine wahre Goldgrube ist derzeit Russland. Dort versuchen sich die unter oft fragwürdigen Umständen reich gewordenen Unternehmer ein seriöses Mäntelchen umzuhängen, indem Westmanager eingekauft werden. Peter Gusmits, Partner von Neumann International: „Selbst auf dem zweiten Führungslevel werden noch Jahresgehälter bis zu 300.000 Euro in Aussicht gestellt.“ Auch Österreichs Firmen zahlen ordentlich. Personalberaterin Lehner konnte zum Beispiel einem Controller, der bisher in Österreich 70.000 Euro verdiente, als Finanzchef einer heimischen Moskau-Tochter eine Gage von 120.000 Euro vermitteln.

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