Die Erfolgsfaktoren: Studie der WU Wien analysierte über 1.000 Managerkarrieren

Sie sind männlich, kommen aus einer Akademikerfamilie, sind ein genialer Selbstdarsteller und tougher Einzelkämpfer und haben nicht das dringende Bedürfnis, sich ein Jahr Auszeit zu nehmen?

Glück gehabt: Sie bringen die besten Voraussetzungen mit, um Karriere zu machen. Lassen Sie sich noch einen Rat geben: Überlegen Sie es sich gut, ob Sie Kinder haben wollen.

Ach, die Kinder! Wenn Sie zwei oder gar mehr haben, weiblich sind, nicht aus einem gutbürgerlichen Milieu stammen und vielleicht gar von Work-Life-Balance träumen – dann können Sie das mit der großen Karriere gleich vergessen. Sie werden in Ihrer Berufslaufbahn kleinere Brötchen backen.

Klingt das frauen- und familienfeindlich und nach Standesdünkel? Ja, aber so ist die Welt des gehobenen Managements. Das zeigt eine Studie, die drei Professoren der Wiener Wirtschaftsuniversität erstellt und unter dem Titel „Macht? Erfolg? Reich? Glücklich? Einflussfaktoren auf Karrieren“ in Buchform veröffentlicht haben (Linde Verlag).

Um herauszufinden, was die Kriterien sind, die über mehr oder weniger Erfolg entscheiden, haben die Betriebswirtschaftler Wolfgang Mayrhofer, Michael Meyer und Johannes Steyrer die Werdegänge von mehreren WU-Absolventengenerationen analysiert. Red-Bull-Erfinder Dietrich Mateschitz gehört ebenso dazu wie Nestlé-Boss Peter Brabeck-Lemathe. Doch es waren nicht nur diese herausragenden Persönlichkeiten, die das Studienteam interessierten. Befragt wurden vielmehr über 1.000 Absolventen, die heute in den mittleren und oberen Führungsebenen großer österreichischer, deutscher oder schweizerischer Unternehmen arbeiten.

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