Die besten Austrofonds

Mit dem besten der 3.200 inländischen Fonds war im Vorjahr 59,8 Prozent Ertrag möglich. FORMAT zeigt, welche Produkte vorne landeten und welche Austro-Manager 2007 am besten wirtschafteten.

Zwischen 2003 und Mitte 2007 konnten Fondsanleger besonders mit Wiener Aktien, europäischen Titeln oder auch Schwellenländerwerten kaum etwas falsch machen. Doch ab der Mitte des Vorjahres kam durch die amerikanische Kreditkrise Sand in das Getriebe der etablierten Börsen. Auch die wichtigsten 50 Wiener Aktien des ATX-Prime-Index kamen nicht ungeschoren davon, der Index verlor im Kalenderjahr 2007 um 5,4 Prozent an Wert. Nur wer wie Wolfgang Matejka, Mastermind der Veranlagung bei der Meinl Bank, in der schwierigen Phase die richtigen Aktien erwischte, blieb im grünen Bereich. Veranlagungschef Matejka, dessen Aktienfonds Meinl Equity Austria mit plus 15,1 Prozent für 2007 sowohl den ATX-Prime-Index als auch alle anderen Österreich-Depots klar in die Schranken wies: „Aktien von Intercell, Wiener Städtische, Frauenthal, Semperit oder auch Schoeller Bleckmann machten das gute Abschneiden möglich. Zusätzlich hat es sich gerechnet, dass Finanzwerte bereits im ersten Halbjahr untergewichtet waren.“

Die Top 10 der besten Fonds investieren in den Schwellenländern. Wer 2007 an der Börse jedoch wirklich groß verdienen wollte, musste sich, wie bereits in den Jahren davor, auf exotischeres Terrain begeben. Als lukrativster Flecken der Erde erwies sich unter allen 3.200 am Start befindlichen Fonds österreichischer Banken die Türkei. Dort vermehrte der Espa Stock Istanbul 2007 das Geld der Anleger um 59,8 Prozent. Er avancierte damit zum besten Austrofonds 2007. Die Fondssieger der vergangenen Jahre, nämlich Depots aus China und Indien, folgen mit ganz geringem Abstand. So erzielte die Nummer zwei in der Renditehitliste 2007, der Meinl India Growth, einen Ertrag von 58,3 Prozent, beim Tury China Equity winkte mutigen Anlegern 51,3 Prozent. Südosteuropäische Aktien waren im Vorjahr wie bereits 2006 für einen Überraschungserfolg gut. So beeindruckte der Pioneer Austria South Eastern Europe Stock mit einem Wertzuwachs von 42,8 Prozent. 2006 staubte der Hypo South Eastern European Opportunities insgesamt 56,4 Prozent Rendite ab.

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