Die AUA nicht um jeden Preis verkaufen

„Die Politik muss sich zu einer langfristigen Sicherung der AUA bekennen.“

Österreich verkauft sein Familien­silber – ein Ausverkauf der Flaggschiffe unserer Wirtschaft oder das Ende der rot-weiß-roten Identität in der Luftfahrt. All diese Befürchtungen und Argumente geis­tern rund um den Verkauf der AUA derzeit durch die Medien. Die Tatsache eines Wahlkampfes unterstützt die sachlichen Posi­tionen nicht; aber wie sehen die Fakten aus? Die AUA wird und kann nach Expertenansicht mit einer Stand-Alone-Lösung nicht überleben. Natürlich kann man den Blick vor der Realität verschließen und Tausende Arbeitsplätze vernichten. Oder man bekennt sich zur langfristigen Sicherung des Unternehmens über die Her­einnahme eines strategischen Partners. Es darf aber nicht zu einem Verkauf um jeden Preis kommen. Gerade die Sicherung des Standortes Wien als Drehscheibe und Headquarter ist entscheidend für den Erhalt Tausender Arbeitsplätze am Flughafen und bei Zulieferern.

In den Allianzen vieler Fluglinien auf der ganzen Welt kann man sehen, dass, trotz ­hoher Kosten in Verwaltung, Personal oder beim Treibstoff, Synergien Fluglinien am Leben erhalten und wettbewerbsfähig machen. Die AUA würde dadurch aber auch ein eigenständiges Unternehmen bleiben. Kein strategischer Partner würde es nämlich wollen, dass eine hervorragende Weltmarke von der Bildfläche verschwindet. Im Gegenteil, eine starke Marke würde von so einem Partner genützt und ausgebaut werden. Das BZÖ vertritt aber den Standpunkt, dass die Headquarterfunktion erhalten bleiben und eine Arbeitsplatzgarantie ausverhandelt werden muss.

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