Die Aktie Kunst: FORMAT-Ranking präsen-
tiert Österreichs 100 erfolgreichste Künstler

Der Kunstmarkt boomt, die Preise explodieren. Es gibt mehr Käufer, mehr Künstler, mehr Kunst. Rechtzeitig zur ViennaFair listet der FORMAT-Kunstguide ’07 die 100 besten Österreicher und nennt als Orientierungshilfe für Anleger die Newcomer und Investment-Tipps.

Der Kunstmarkt boomt. Und boomt. Und boomt. Die Sammler, ob aus Leidenschaft oder Anlageinteresse, sind mobiler geworden, reisen von Event zu Event. Die gehypten Künstler kommen kaum mit der Produktion nach. Als Cutting-Edge-Ereignis der Szene setzte zweifellos der Art-Basel-Ableger Art Miami Maßstäbe für den globalen Markt der zeitgenössischen Kunst im 21. Jahrhundert: Da tummeln sich Reich und Schön, Superstars wie Hedge-Fonds-Manager. Da sorgen die neuen „Art Addicts“ für den Ausverkauf mancher Stände binnen zwanzig Minuten. Da werden die neuen Lieblinge erkoren, sei es der Deutsche Matthias Weischer oder der „polnische Roy Lichtenstein, Wilhelm Sasnal“. Da blüht er, der Wartelistenkunstmarkt, von Neo Rauch bis Peter Doig. Messen werden als die neuen Salons der Society gefeiert, Galerien wie Gucci-Boutiquen besucht. „Viele Leute haben derzeit unheimlich viel Geld“, stellt der Wiener Galerist Christian Meyer zur Marktsituation pragmatisch fest. „Nach Immobilien, Aktien oder der 1.000-Euro-Jeans ist auch die Kunst im Dunstkreis der Lifestyle- und Luxusindustrie angekommen. Wenn man zum Privatjet schon eine eigene Insel und sieben Freundinnen hat, bleibt halt fast nur mehr die Kultur über.“

„Die finanziellen Schmerzgrenzen sind unglaublich geworden“, bestätigt auch Ernst Hilger. Das erste Mal seit Bestehen seiner Galerie sei jüngst in Paris der Schnitt der Verkäufe bei 80.000 € gelegen, früher lag er bei 5000. Aufgrund ihrer sehr individuellen Einzelpositionen können sich auch immer mehr österreichische Kunststars im internationalen Kunstzirkus platzieren. Bei der neuen „Gulf Art Fair“ in Dubai etwa sorgte Erwin Wurms Plastik „Guggenheim melting“ für Aufsehen: Dabei zerläuft der weiße Spiralbau des New Yorker Museums am Fundament wie ein Spiegelei. Die Boyspaßtruppe Gelitin wurde in New York mit Standing Ovations beehrt und bespielt ab Jänner das Pariser Musée d’Art Moderne, Valie Export zeigte sich bei der MoskauBiennale erfolgreich, Herbert Brandl wird schon vor seiner Biennale-Präsentation in Venedig mit Lorbeeren beehrt, und auch bei der Documenta in Kassel glänzt Österreich mit hoher Präsenz, allen voran Gerwald Rockenschaub. Doch wer schafft es wirklich, wer ist ist gut, wer wird teuer? Was sagen gestiegene Auktionspreise über den Wert eines Kunstwerkes? In wen lohnt es sich zu investieren?

FORMAT-Kunstguide als Leitfaden. Zur Orientierung hat FORMAT auch heuer wieder eine prominent besetzte Jury gebeten, ihr Wissen über die Marktgesetze bei der Bewertung von Österreichs Künstlern zum Einsatz zu bringen.

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Kommentar
Christoph Kotanko, Korrespondent der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) in Wien

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