Der Milliarden-Zocker: Mr. Superfund über böse Kapitalisten und gierige Heuschrecken,

Expolizist Christian Baha, 36, verwaltet 1,6 Milliarden Euro für 50.000 Kunden. Via FORMAT kontert der Gründer des Hedgefonds Superfund nun erstmals die harsche Kritik der Politik.

Beim 16. Jahrestreffen des „Fund Forum International“ wimmelte es vorige Woche im mondänen Monaco nur so von Milliarden. Im Grimaldi Center tummelten sich fast 1.300 Manager – darunter auch alle Experten der wichtigsten Hedgefonds aus aller Welt.

Christian Baha, der als einziger Österreicher in der Topliga der globalen Milliardenzocker mitspielt, musste zur Konferenz nicht einmal eine beschwerliche Anreise in Kauf nehmen. Denn der 36-jährige Wiener, aufgewachsen in einer Sozialwohnung in Wien-Penzing, zieht vom elften Stock des Ermano Palace mit prächtigem Blick auf den Yachthafen aus die Fäden seines rasant expandierenden Imperiums Superfund.

Die beeindruckenden Zahlen: Mit bereits rund 50.000 Kunden und einem veranlagten Volumen von 1,6 Milliarden Euro managt der ehemalige Polizist den größten für Privatinvestoren zugänglichen „Managed Futures Fonds“ der Welt.

Doch Baha hat schon mehr gelacht: Seit Wochen muss der steinreiche Wahl-Monegasse gegen das Feindbild vom bösen Superkapitalisten ankämpfen. Die Folgen der von den deutschen Sozialdemokraten losgetretenen „Heuschrecken“-Diskussion, die mittlerweile auch in Österreich grassiert – gefräßige Hedge-fonds und Manager wie Baha würden ganze Unternehmen aushöhlen und halbe Volkswirtschaften schädigen oder gar ausplündern. Sogar Bundeskanzler Wolfgang Schüssel „will dem Agieren von Hedgefonds nicht mehr taten- und willenlos zuschauen“ und fordert eine gesetzliche Regulierung dieser so genannten alternativen Investments.

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PLUS: Das ausführliche FORMAT-Interview mit Christian Baha

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